Dreiborn
Dreiborn wurde 1334 als "Troys Fontainez" (= Drei Quellen, also Drei Born) erstmals urkundlich erwähnt. Graf Wilhelm V. von Jülich nahm es damals von König Johann von Böhmen aus dem Hause Luxemburg zu Lehen. Zur Unterherrschaft gehörten neben dem Schloss große Teile der Dörfer Dreiborn und Morsbach sowie Malsbenden, Gemünd und Mauel (jeweils links der Urft) und Berescheid, Ettelscheid, Scheuren, Dieffenbach, Nierfeld, Herhahn sowie der Pfarrort Olef.
Unterherrschaften waren eine Eigentümlichkeit des Herzogtums Jülich. Anders als die Jülicher Ämter waren sie relativ unabhängig. Nach verschiedenen Adelsfamilien übernahm 1585 das Geschlecht von Harff in Dreiborn die Herrschaft, die es bis 1794 behielt.
Von 1816 bis 1972 war Dreiborn eine eigenständige Gemeinde mit den Orten Berescheid, Herhahn, Morsbach und Einruhr, Hirschrott und bis 1946 auch Wollseiffen.
Nach 1945 hatte die Gemeinde Dreiborn große Teile ihrer Fläche an den Truppenübungsplatz Vogelsang verloren. Mit den Jahre arrangierten sich die Bewohner der Gemeinde mit dem Truppenübungsplatz und viele Menschen fanden auf Vogelsang Arbeit. Nach der Auflösung des Truppenübungsplatzes 2005 liegt Dreiborn jetzt direkt am Nationalpark Eifel an der Dreiborner Hochfläche.
Einwohner: ca. 1050
Infrastruktur:
Grundschule, Kindergarten, Turnhalle, Kinderspielplatz, Jugendheim, Sportplatz mit Mehrzweckgebäude, Feuerwehr-Löschgruppe, Vereinshaus, kath. Kirche, Pfarrhaus, Wanderparkplätze, zwei Gaststätten, Breitband bis 16 MB/s, Wanderwege, Lebensmittel/Einzelhandel
Arbeitsplätze:
Elektroindustrie, Einzelhandel, Baugewerbe
Vereine und Organisationen:
Sportverein DJK Dreiborn, Musikverein Concordia, Spielmannszug Dreiborn, Junggesellenverein Dreiborn, Eifelverein Ortsgruppe, Kirchenchor, Theaterverein, Drums & Pipes, Jugendrotkreuz, Feuerwehr
Weitere Infos
Internet: www.dreiborn.eu














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