Geschichte


In keltisch-römischer Zeit wurden in der Nordeifel vornehmlich die fruchtbaren Böden der Kalkeifel besiedelt. Damals entstanden die Orte mit den Namensendungen "-ich, -ig" (latein. "-iacum") östlich vom Schleidener Tal.

Das heutige Stadtgebiet war zum großen Teil bewaldet und unerschlossen, wurde aber von der Römerstraße Köln-Reims durchquert. Sie führte, von Zülpich kommend, im heutigen Gemünd über die Urft. An ihrem weiteren Verlauf entstand später das Dorf Dreiborn. Spuren aus der Römerzeit sind in Gemünd, Ettelscheid und an der Heilsteinquelle gefunden worden. In Gemünd wird sogar eine kleine Römersiedlung vermutet. Sie hatte aber keinen Bestand.

Die 18 Orte der heutigen Stadt Schleiden (Berescheid, Broich, Bronsfeld, Dreiborn, Ettelscheid, Gemünd, Harperscheid, Herhahn, Kerperscheid, Morsbach, Nierfeld, Oberhausen, Olef, Scheuren, Schleiden, Schöneseiffen, Wintzen und Wolfgarten) entstanden nicht vor der hochmittelalterlichen Rodungszeit und haben darum rein deutsche Namen. So auch Wollseifen, das nach dem letzten Krieg "totes Dorf" wurde. Mit den Siedlungen entstanden drei verschiedene Territorien, deren bis zur Französischen Revolution unterschiedliche Geschichte hier gesondert dargestellt wird.

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