Schloss und Schlosskirche Schleiden

Stadtgebiet Schleiden


Der Stadtteil Schleiden war bis 1972 Kreisstadt, ist Sitz der Verwaltung und verfügt über eine Vielzahl von Schulen. Lebensgrundlage in Gemünd wurde nach dem Bahnanschluss, der Gründung des Eifelvereins und dem Bau der Urfttalsperre Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts der Tourismus. 1978 wurde Gemünd als Kneipp-Kurort staatlich anerkannt.

Im Zweiten Weltkrieg wurden in Schleiden und Gemünd viele Bauten unwiederbringlich zerstört. Nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt Schleiden hatte die Einrichtung des Truppenübungsplatzes auf der Dreiborner Hochfläche um die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang. Jahrzehntelang war diese militärische Sperrzone für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich, bis am 1. Januar 2004 auf dem Gelände zunächst der Nationalpark Eifel ausgewiesen und 2 Jahre später die "ehemalige NS-Ordensburg" Vogelsang als Vogelsang ip - internationaler Platz eröffnet wurde. Der Nationalpark Eifel und der bebaute Bereich Vogelsang dienen nun als Orte der Information, des vielfältigen Lernens und der Erholung.

Heute ist der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle für alle Stadtteile im Schleidener Tal und in den Höhenorten. Das Angebot an Hotels, Pensionen und Privatzimmern, Ferienwohnungen, Campingplätzen sowie Wohnmobilstellplätzen unterstreicht dies. Die gastronomische Vielfalt und die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten (zwei Freibäder, Kurmittelanlage, Kurhaus mit Veranstaltungen etc.) tragen wesentlich zum Erholungs- und Erlebniswert bei.


Dieser Bereich enthält viel Wissenswertes über die Stadt Schleiden und ihre vielfältigen Einrichtungen, eine Fülle von Daten, Informationen und Anschriften.

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