Perspektivwechsel beim Tag der offenen Tür


Nach einem turbulenten Schuljahr seit dem Brand 2018 konnte in diesem Jahr erlebt werden, wie das JSG sich gemeinsam mit der Stadt Schleiden und der Elternschaft zukunftsorientiert aufgestellt hat. Vieles war neu in diesem Jahr, Perspektivwechsel das Prinzip, das sich bei vielen Aktionen zeigte. Im "Flipped Classroom " wurde der Klassenraum umgedreht und die Schüler am Tablet zu Unterrichtenden – sie erlebten, was man mit Mathe alles umstrukturieren kann.

Ungewöhnliche Unterrichtserlebnisse konnten auch beim Jonglieren gewonnen werden: "Kehre den Blick um, probiere Neues aus", dazu ermutigt das JSG seine Schülerinnen und Schüler. Hörbar und erlebbar wurde dies auch beim Basteln von Musikinstrumenten aus Gartenschläuchen und Gemüse – Dass eine ganz gewöhnliche Karotte (fast) genauso klingen kann wie eine Konzertinstrument, wenn man nur den richtigen Schnitt heraus hat, begeisterte. Ebenso ungewöhnlich sind die kleinsten Schulbewohner, die Bienenvölker auf dem Schuldach. Sie waren im letzten Jahr fleißig und so wurde zum ersten Mal der schuleigene Honig von den Schülerinnen und Schülern der Bienen-AG verkauft. Natur und Naturschutz sind am JSG, als gerade zum vierten Mal zertifizierter Nationalparkschule, sehr wichtig: Äpfel von Streuobstwiesen gab es zu probieren, die die Schüler unter fachkundiger Anleitung selbst pflegen und bewirtschaften.

Hoch hinaus und über schwierige Parcours ging es in der Turnhalle, beim Klettern an der Kletterwand, beim Turnen und auf dem professionellen Voltigierpferd waren Konzentration und Gleichgewichtssinn gefragt. Der Schulsanitätsdienst erklärte die Herzdruckmassage an der lebensechten Puppe, so dass die Schülerinnen und Schüler sich auch als zukünftige Lebensretter übten.

Auch im Lehrerzimmer war alles anders. Hier hatten die Eltern das Sagen und für die Eltern der Grundschüler das "Eltern für Eltern"-Café gegründet. Alle ließen sich die gespendeten Kuchen schmecken und nutzten die Gelegenheit, sich bei den Eltern aus der Schulpflegschaft über die Schule zu erkundigen.

In der zur Aula umgebauten Turnhallentribüne gab es ein vielfältiges Kulturprogramm: Die Kleinsten sangen ihren Song, der auch eine Schulhymne hätte werden können, als nach dem Brand alle gemeinsam angepackt haben, um das JSG zu retten: "Ein Hoch auf uns" von Andreas Bourani. Die Bläserklasse, die seit fünf Jahren gemeinsam mit der Musikschule besteht, zeigte ihre Künste ebenso wie die Tanz-AG und der Kurs Darstellen und Gestalten mit seiner Produktion "Heldinnen". Schulleiter Georg Jöbkes, der auch die Vertreter der Bau- und Liegenschaftsabteilung der Stadt und Bürgermeister Ingo Pfennigs begrüßen konnte, erläuterte das pädagogische Konzept der Schule ebenso wie die im Herbst angelaufenen Bauvorhaben am JSG. Auch für die älteren Schülerinnen und Schüler war etwas dabei: Sie schnupperten in das neue Fach Spanisch hinein, das seit einem Jahr am JSG angeboten wird und als neu einsetzende Fremdsprache in der Oberstufe bis zum Abitur eine gut angenommene zweite Fremdsprachenmöglichkeit bietet. Mit den ersten Worten für den nächsten Spanienurlaub ausgestattet, informierten sie sich im Beratungscafé über die zukünftige Oberstufenlaufbahn und das begleitende Berufsorientierungsangebot. 

Die Besucherinnen und Besucher fanden den"#wir sinddasjsg #mehralseingebäude" vollauf bestätigt und nahmen noch einen Kalender mit Gemälden der Schüler mit nach Hause, schon ein kleiner Merkposten für die Anmeldung im Januar 2020. 

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