All you can eat – für Biene, Hummel und Co.


So etwas geht natürlich nur mit tatkräftiger Hilfe. Die Feldbrandsteine hat Kall Recycling gestiftet, Rat und Tat kamen von Landschaftsbau Gehlen und dem Bauhof in Schleiden, finanzielle Unterstützung von der Bürgerstiftung Schleiden.

So konnte das große Beet mit Randsteinen in Trockenmörtel gesetzt werden. Viele hundert auf den umliegenden Friedhöfen vor dem Kompostieren geretteten Blumenzwiebeln wurden nach einer Gründungungsphase eingepflanzt. Entsprechend gab es im April erstmals reichlich Osterglocken auch am Ruppenberg. Nun fragt sich allerdings mancher Spaziergänger: „Wie sieht das denn jetzt aus?  Haben die etwa keine Lust Unkraut zu jäten?“ Weit gefehlt! Hinter dieser Form der Bepflanzung steckt System. Die Gründung, die auch dieses Jahr wieder sprießt, trägt den selbst erklärenden Namen „Bienenfreund“. Biene, Hummel und Co. Brauchen nämlich nicht nur ein schickes Insektenhotel, sondern auch ein leckeres Büffet, dass ihnen rund ums Jahr reichlich Nahrung bietet. Daher werden nach dem Abblühen des „Bienenfreunds“ und weißen Senfs, der jetzt unterschiedliche Insekten erfreut, Storchenschnabel, Lavendel, Ringelblumen, Sonnenblumen und viele andere Blumen und Kleingehölze auch weiterhin für Abwechslung sorgen. Zusammen mit einen Feuchtbereich, in dem Insekten Flüssigkeit und Matsch zum Bauen finden, ist für Insektenwellness gesorgt. Damit der Betrachter weiß, mit welchen Pflanzen und Tieren er oder sie es zu tun hat, wird in Kürze eine entsprechende Hinweistafel errichtet werden.

Und vielleicht noch ein kleiner Hinweis zum Entsetzen aller ordnungsliebenden Gartenfreunde: eine Ecke mit Brennnesseln und Disteln kommt auch noch – allerdings, wie man das so macht: etwas abseitig der Gartenfläche ohne Belästigung der Nachbarschaft.


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