Exzellente Berufsorientierung


Dieses Siegel wird im Foyer der Schule platziert.

Seit 1999 gibt es das Berufswahlsiegel und nur zehn Schulen im Kreis Euskirchen haben diese Auszeichnung bisher erhalten – zu Recht drückt Schulleiterin Birgit Barrelmeyer den Stolz darüber aus, dass die Städtische Realschule Schleiden zum Kreis dieser besonderen Schulen gehört. „Schon seit dem zweiten Jahr von kAoA – kein Abschluss ohne Anschluss – der Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen zur Berufsorientierung, engagiert sich unsere Schule hier in besonderer Weise. Damals war die Beteiligung noch freiwillig. Wir haben schon sehr früh erkannt, dass dieser Bereich für uns als Realschule zentral ist, da wir mit dem mittleren Schulabschluss eine Qualifikation anbieten, die alle Möglichkeiten für unsere Schülerinnen und Schüler eröffnet“, führt Schulleiterin Birgit Barrelmeyer weiter aus. Ob die klassische duale Ausbildung, der Besuch von Fachschulen der Berufskollegs, das Abitur in unterschiedlicher Ausprägung (Fachabitur, Wirtschaftsabitur, allgemeines Abitur in der gymnasialen Oberstufe), den Realschüler*innen stehen laut Barrelmeyer alle Wege offen und diese Vielfalt der Möglichkeiten erfordert eine besondere Vorbereitung.

Landrat Günter Rosenke, der eigens zur Verleihung der Auszeichnung angereist war, würdigte das besondere Engagement der Städtischen Realschule, die sich „einer wichtigen und zentralen Aufgabe stellt. Betriebe suchen zunehmend nach Auszubildenden und Fachkräften und das Angebot für die Jugendlichen wird immer vielfältiger – um so wichtiger ist eine gute Berufsorientierung.“  Bevor er die Urkunde überreichte, mussten die Schülerinnen und Schüler in einem Ratespiel frei nach Robert Lembke „Was bin ich“ erraten, welchen Ausbildungsberuf der Landrat ursprünglich einmal erlernt hat. Die hierbei gesammelten Fünfeuroscheine, die der Landrat um eine großzügige Spende erhöhte, kommt dem ‚wünschdirwas e.V.‘ aus Köln zugute, der Wünsche schwersterkrankter Kinder erfüllt.

Rosenke, der seine Ausbildung zum Fernmeldetechniker vor mehr als fünfzig Jahren absolvierte, berichtete wie unterschiedlich der Prozess der Berufswahl damals im Gegensatz zu heute verlief. Oft seien es Verwandte oder Bekannte gewesen, die eine geeignete Ausbildungsstelle vermittelten und dann hätte man sich eben dort beworben. Aus dem „Fernmeldetechniker“ von damals ist heute der „Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik“ geworden und allein daran sieht man schon, welchen Veränderungen dieser Bereich unterworfen war und ist.

Der Bürgermeister der Stadt Schleiden, Ingo Pfennings, lobte die gute Kooperation mit der Realschule, da die Stadt Schleiden versuche, den Wirtschaftsstandort Eifel zu stärken. Dort bezog er auch die Nachbarkommunen Hellenthal und Kall mit ein, deren Betriebe auf Auszubildende und Fachkräfte aus der Region setzen. Die von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung durch Bianka Renn initiierte „Ausbildungsbörse: Meine Heimat. Meine Zukunft“ setze auf genau diesen Effekt: das attraktive Angebot in der Region bekanntzumachen und dadurch die Fachkräfte in der Region zu halten.

Das - dank Spende des Landrats - gut gefüllte Schwein kommt 'wünschdirwas e.V.' zugute.

Ausruhen will man sich bei der Städtischen Realschule Schleiden auf dieser Auszeichnung nicht. Die nächsten Projekte stehen schon an: der Umtrunk und Imbiss nach der Verleihung fand in der neu ausgestatteten Schulküche der Realschule statt, die einen weiteren Baustein bei der gelungenen Verknüpfung von Theorie und Praxis bildet. „Unsere Schulbeete im Schulgarten sind von Schülerinnen und Schülern selbst zusammen- und aufgebaut worden“ betonte Schulleiterin Barrelmeyer den Einbezug der Jugendlichen im Prozess. „Andernorts erledigen dies Gartenbaufirmen. Manche Prozesse sind so etwas langsamer und nicht alles ist unbedingt perfekt – aber wir arbeiten zusammen daran!“ erläutert sie die Arbeit an der Schule. Im kommenden Schuljahr wird der Technikraum weiter ausgestattet und weitere Projekte werden umgesetzt.

Ein Highlight zu Beginn des nächsten Schuljahres ist die zweite Ausbildungs- und Praktikumsbörse am 28.09.2019 in der Städtischen Realschule. Von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr stellen Betriebe der Region sich und ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor. Schon bei der Erstauflage war die Beteiligung der Firmen größer als erwartet – 42 Betriebe und über 700 Besucher beteiligten sich. Für dieses Jahr rechnet die Realschule mit einer noch größeren Resonanz.

Über Interesse an einer Teilnahme an der Ausbildungs- und Praktikumsbörse am 28.09.2019 freut man sich dort sehr. Bitte schreiben Sie an: schuleundberuf@realschule-schleiden.de.


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