Bildung für nachhaltige Entwicklung steht im Fokus


Der Vorstand des Fördervereins Sleidania und die Schulleitung des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums Schleiden (JSG) freuten sich sehr, als die GLS Windpark Schleiden Betriebsgesellschaft, die den Windpark Schöneseiffen betreibt, über ihren Beirat an die Verantwortlichen herantrat. Diese kündigten an, die Umsetzung von Projekten der "Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)", die seit vielen Jahren fest in die schulische Bildungsarbeit am JSG eingebunden ist, durch eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 7.500 EUR fördern zu wollen.

Die Lehrerin A. Henseler, die dieses Element des Schulprogramms begleitet und die regelmäßigen Zertifizierungen als "Schule der Zukunft, NRW" koordiniert, wusste gleich, für welche Teilprojekte die Mittel eingesetzt werden sollten.

Gemeinsam mit ihrer Kollegin C. Link stellte sie beim Treffen mit den Vertretern des Windparkbetreibers und des Beirates und der Stadt Schleiden das erste Teilprojekt - den Solarkocher - vor. Der große Parabolspiegel erlaubt das Kochen alleine durch die Nutzung des direkten Sonnenlichts. Da steckt Energie drin, die unmittelbar erlebt werden kann.

Während in der breiten Diskussion über Bewegungen wie „Fridays For Future“ manchmal der Eindruck vermittelt wird, dass in Schulen zu wenig Auseinandersetzung mit Umweltthemen und insbesondere dem Klimawandel stattfindet, zeigt sich, dass am JSG insbesondere in der Schulgarten AG und im Profilkurs Biologie/Erdkunde der Klassen 7 und 8 an ganz praktischen Beispielen das Bewusstsein für Fragen der Nachhaltigkeit und der Bedeutung der Energieerzeugung geschärft und fundierte Kenntnisse über die Funktion der ökologischen Systeme aufgebaut werden.

So geht es als nächstes daran, mit den Mitteln aus der Zuwendung ein Gewächshaus für den Schulgarten zu errichten, in dem dann Gemüse und Rohkost gezüchtet werden, die in der schuleigenen Cafeteria Verwendung finden können. Auch die Auseinandersetzung mit den Chancen regionaler Versorgung wird so angeregt und im praktischen Tun wirksam.

Weitere Projekte sind in der Planung. So wird im Moment erkundet, welche Chancen es gibt, die Arbeit im Unterricht zu Fragen der Klimaentwicklung durch die Einrichtung und den Betrieb einer digitalen Wetterstation zu fördern, denn schließlich ist der Themenkomplex Energieversorgung und Weltklima ein Schwerpunktthema des Geographieunterrichts in der Oberstufe. Auch das Fach Physik, dem die Meteorologie zugeordnet ist, kann hier Anknüpfungspunkte nutzen.

Ohne eine großzügige Förderung wären solche Projekte nicht zu finanzieren, erklärte Schulleiter G. Jöbkes bei dem Treffen im Schulgarten, und bedankte sich sehr herzlich bei den Sponsoren, die dadurch auch zeigten, welche Relevanz sie in der Arbeit am JSG  in diesem gesellschaftlich wichtigen Themenbereich erkennen.

Der Vorstand des Fördervereins Sleidania freute sich, mit den Mitteln aus der Zuwendung der GLS- Windpark Schleiden Betriebsgesellschaft das schulische Engagement an diesem Punkt besonders effektiv fördern zu können.


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