In zehn Ortsteilen Apfelbäume gepflanzt


Georg Gerhards von der Ortsgruppe Dreiborn des Eifelvereins hatte auf den Aufruf für die WDR-Aktion „Pflanze Deinen Baum“ am schnellsten reagiert und sich flugs einen Baum für Dreiborn ergattert.

Die WDR-Aktion war so angelegt, dass alle 396 Kommunen in NRW je einen gesponsorten Apfelbaum pflanzen konnten. Da die Dreiborner den Baum für die Stadt Schleiden schon beim WDR „stibitzt“ hatten, hat Bürgermeister Ingo Pfennings allen anderen Ortsteilen im Stadtgebiet auch einen Apfelbaum zur Pflanzung angeboten. Von den 17 verbleibenden Ortsteilen haben neun die Chance genutzt und einen Apfelbaum gepflanzt, so dass nunmehr zehn Apfelbäume mehr im Stadtgebiet wachsen.

Die Bäume stehen in Dreiborn, Ettelscheid, Gemünd, Harperscheid, Olef, Scheuren, Schleiden, Schöneseiffen, Wintzen und Wolfgarten. Allesamt sind einheimische Sorten, die auch dem rauen Eifelklima trotzen können. Gepflanzt haben engagierte „Dorfkümmerer“, die gerne mal den Spaten für ihren Ort in die Hand genommen haben. „Als Hauptstadt des Nationalparks Eifel ist es für uns selbstverständlich, dass wir Aktionen zum Erhalt der Artenvielfalt unterstützen“, so Bürgermeister Ingo Pfennings, der sich ausdrücklich bei den Akteuren vor Ort bedankte. Das man allein mit 10 Apfelbäumen die Insektenwelt nicht retten kann, ist Pfennings natürlich bewusst. „Wir arbeiten derzeit an einem Konzept, wie man auch in der Fläche wieder mehr für den Artenreichtum und damit auch für die Tierwelt tun kann.

Es gibt viel Straßen- und Wegebegleitgrün, das meist als Rasen- oder Wiesenfläche äußerst wenig zum Artenspektrum beiträgt.“ Dieses zumindest teilweise in blühende Säume umzuwandeln, wäre schon eine wesentliche Bereicherung der Artenvielfalt und somit eine gute Grundlage für Insekten und Vögel. Auch der ein oder andere Rasen in öffentlichen Grünflächen würde sich hierfür anbieten. „Das sieht nicht nur schön aus, sondern spart uns auch noch Pflegeaufwand“ freut sich Ingo Pfennings. Blühsäume müssen nämlich im Vergleich zu anderen Grünflächen weniger gemäht werden. Dies müsse nur gut kommuniziert werden, damit nicht der Gedanke einer fehlenden Pflege aufkommt. „Kommunizieren kann man dies beispielsweise in Form von Schildern, die dann auch direkt der Information über die jeweiligen Pflanzen dienen können.“, so Pfennings.

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