Pflanzung eines Familienbaumes


Die Gemünderin Sandra Lenzen möchte mit der Pflanzung eines Familienbaumes im öffentlichen Raum nicht nur etwas zum Umwelt- und Naturschutz beitragen, sondern vielleicht auch eine neue Tradition einläuten: Einen Baum für seine Familie an den Toren des Nationalparks Eifel zu pflanzen.

„Hintergrund für diese Idee ist unter anderem, dass meine Enkelin Cleo Hinrichs (geb. am 12. 12. 2018) zusammen mit „Ihrem“ Baum aufwachsen und ihn regelmäßig besuchen kann. Zudem kann der Baum auch zu bestimmten Ereignissen (z.B. Weihnachtswunschzettel aufhängen) beitragen“, berichtet Sandra Lenzen.

Weiterhin soll der Baum eine Brücke schlagen zwischen Großeltern, Kindern und Enkelkindern. Vielleicht wird die Enkelin von Sandra Lenzen selbst als Mama oder Oma mit ihren Kindern vor dem Baum stehen und sagen: „Siehst Du, diesen Baum hat damals die Uroma gepflanzt...“.

Sandra Lenzen hat bewusst eine Blut- bzw., Rubinbuche gewählt, da sie sich im Nationalpark Eifel gut einfügt. Außerdem hat sie bei Ihren Recherchen den Hinweis gefunden, dass die Urmutter der Blutbuchen vor etlichen Jahrzehnten im Harz, der Heimat ihrer Großeltern, gewachsen ist. Damit schließe sich der Kreis zwischen den Generationen.

Gepflanzt wurde die Blutbuche durch Familie Lenzen am 5. November im Beisein von Bürgermeister Pfennings. „Ich freue mich außerordentlich, dass es Menschen im Stadtgebiet gibt, die so kreativ ihre Ideen einbringen und unsere Region damit noch lebenswerter machen“, freut sich Bürgermeister Ingo Pfennings über das Engagement der Familie Lenzen. „Vielleicht entsteht hieraus sogar eine Tradition, so dass künftig weitere Familienbäume im Schleidener Stadtgebiet zu finden sind.“, daher habe die Verwaltung die Anfrage von Sandra Lenzen von Anfang an wohlwollend begleitet.

Wer ebenfalls einen Familienbaum im Stadtgebiet pflanzen möchte, meldet sich bitte bei der Verwaltung.

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