Neue Infotafeln an gefährlichen Wegeabschnitten


Besonders spannende Wegabschnitte im Nationalpark Eifel offenbaren dem Wanderer oftmals Einblicke in die ungelenkte Naturentwicklung. In Bereichen, wo es bedingt durch Trockenheit und Borkenkäferbefall zu einem Absterben von Fichten gekommen ist, ist besondere Vorsicht geboten. Absterbende oder abgestorbene Fichten entlang von Wanderwegen können für Besucher zur Gefahr werden, weil Äste oder Bäume auf den Weg fallen können. Nun weisen an besonders brisanten Wegeabschnitten neue Schilder auf die Situation hin.

„An mehr als 50 Standorten informieren wir die Nationalparkbesucher über die Gefahren, die derzeit von Fichten ausgehen. Die besondere Wetterlage der letzten zwei Jahre hat für eine starke Vermehrung der Borkenkäfer gesorgt und somit viele Bäume zum Absterben gebracht.“

so der Leiter der Fachgebietes Biotop- und Wildtiermanagement, Florian Krumpen. „Wir empfehlen, diese Wegeabschnitte zügig zu durchwandern und nicht zu pausieren.“

Die Tafeln sind im Stil der bereits vorhandenen Schilderserie "Was ist denn hier los?" gestaltet und fügen sich so in das Design des Nationalparks ein.

Vor allem in den vergangenen beiden Sommern haben Dürre und Borkenkäfer zahlreiche Fichten, die im Nationalpark Eifel nicht gebietsheimisch sind, zum Absterben gebracht. Wo zum Nationalpark benachbarte Wirtschaftswälder nicht gefährdet sind, bleiben die Bäume als Totholz stehend und liegend - im Gebiet. Sie dienen so zahlreichen Tieren, Pilzen und Pflanzen als wertvoller Lebens- und Nahrungsraum.

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