„Eifel für Eifel“ geholfen


Acht wohltätige Organisationen in der Region, darunter die Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder, profitierten jetzt vom Benefizprojekt der Internetgruppierung „Eifel für Eifel“.

Dahinter steckt „De Räuber“-Bassist Jürgen „Geppie“ Gebhart („Wenn et Trömmelche jeit“), der zehn Musikerfreunde nacheinander in seinem Tonstudio zusammenbrachte, um einen Eifel-Song aufzunehmen.

Die Hausbank der Region, zu der die VR-Bank Nordeifel mit 25.000 Eifelern als Genossen und Miteigentümer schon vor Jahren wurde, sponserte das menschenfreundliche Eifeler-für-Eifeler-Projekt mit 2000 Euro. Klaus Reiferscheid übergab den Scheck stellvertretend für die Eifel-für-Eifel-Gruppe an „Geppie & Stephan“, die sich als Duo aus der Gruppe heraus gegründet haben und jetzt unter anderem den „Geppie & Friends“-Song „Eifel für Eifel“ live auf diversen Veranstaltungen spielen.

Das Projekt „Eifel für Eifel“ entstand aus der Kontaktnot während der Corona-Krise. Jörg Weitz aus Engelgau, der seinen Job als selbstständiger Coach Corona-bedingt von heute auf morgen nicht mehr ausüben konnte, gründete im März in Internet-Netzwerken die Sich-gegenseitig-helfen-Gruppe „Eifel für Eifel“.

14.000 Mitglieder aus der Eifel
Mitte Juni zählte die Plattform bereits 14.000 Mitglieder, die täglich via Web über verschiedenste Themen (schriftlich) plaudern und diskutieren. Mittlerweile gibt es zehn „Admins“ bei „Eifel für Eifel“, darunter auch Jürgen Gebhart aus Gemünd. Der 49-jährige „Geppie“ von den kölschen „Räubern“ und seine Frau Claudia waren Feuer und Flamme für die Community und entwickelten die Idee, einen Song für die Gruppe zu schreiben

Der gelernte Metallbaumeister und jetzige Berufsmusiker Gebhart komponierte den Song in Rekordgeschwindigkeit: „Das Lied selbst war superschnell geschrieben, die Melodie kam einfach aus mir raus.“ Seine Frau Claudia unterstützte ihn beim Text. Der Titel lautete natürlich genau so, wie der Name der Gruppe „Eifel für Eifel“.

Im Lied heißt es: „Von Mensch zu Mensch/ Alle zusammen/Eifel für Eifel/ Denn die Eifel, das sind wir“ klingt es im Refrain. Doch alleine aufnehmen und singen wollten die beiden das Lied nicht. „Immerhin ging es ja um das Miteinander“, schreibt Alexander Kuffner im Eifel-Magazin „EM“.

Also machten die Musikerkollegen Pam Franzen-Grundmann (Gey), Stefania Morina (Euskirchen), Mona Ley (Lünebach), Stephan Simons (Zülpich), Guido Schülter (Oberhausen) und „Räuber“-Schlagzeuger Wolli Bachem (Rheinbach) mit. Auch „Brings“-Bassist Stephan Brings (Mechernich-Kalenberg) und „Kuhl-und-de-Gäng“-Drummer Manuel Pickartz (Kall) waren mit von der Partie. Anschließend wurde der Song von Michael Nebel „gemastert“.

Acht soziale Projekte bedacht
Der leitende VR-Bank Mitarbeiter Klaus Reiferscheid lobt das Projekt und den Song „Eifel für Eifel“: „Als DIE Eifeler Bank fühlten wir uns natürlich sofort mit dem Konzept und den Leuten verbunden, die da für den guten Zweck Musik machen.“ Also sei man übereingekommen, 2000 Euro auszuloben, die die Musiker an soziale Projekte in der Eifel verteilen können.

„Geppie“ Gebhart: „Wir haben die Sache im Web ausgeschrieben und die Leute haben sich gemeldet. Das eingenommene Geld wird an insgesamt acht Hilfsorganisationen verteilt, darunter auch die bekannte Hilfsgruppe Eifel.“

pp/Agentur ProfiPress

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.