Bessere Anbindung an das Schienennetz


Die NVR-Verbandsversammlung hat in der Sitzung am 19. Juni 2020 die Förderung von 13 regionalen Schnellbuslinien im Gebiet des Nahverkehr Rheinland beschlossen. Eine dieser 13 Linien, die innerhalb der nächsten beiden Jahre eingerichtet wird, ist die Oleftallinie von Hellenthal über Schleiden und Gemünd nach Kall.

Mit der Einrichtung der Schnellbuslinie wird eine schnellere Anbindung an den Kaller Bahnhof gewährleistet, der ein wichtiger Umstiegspunkt zum Bahnverkehr für die gesamte Region ist.

Die Qualitätsanforderungen an die Linien sind hoch: ein festgelegter Mindesttakt, gute Bedienung auch in Tagesrandlagen, barrierefreier Zugang, attraktive Fahrzeuginnenausstattung, WLAN, verständliche und lesbare Kundeninformation und die Möglichkeit der Fahrrad- und Gepäckmitnahme.

„Der ÖPNV im ländlichen Raum muss häufig weite Wege zurücklegen, die einen dementsprechend zeitlichen Mehraufwand im Vergleich zum Privat-PKW bedeuten. Mit der Einrichtung der Schnellbuslinie wird der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel deutlich attraktiver“, so Kalls Bürgermeister Hermann-Josef Esser.

Auch Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings ist über die jüngsten Entwicklungen sehr erfreut: „Die Einrichtung der Schnellbuslinie ist eine tolle Nachricht für das gesamte Schleidener Tal. Schön, dass so seitens des NVR eine deutlich bessere Anbindung der Kommunen Hellenthal und Schleiden an das Schienennetz ermöglicht wird. Herzlichen Dank an alle Akteure, die sich dafür eingesetzt haben.“

Der Hellenthaler Bürgermeister Rudolf Westerburg begrüßt die Einrichtung der Schnellbuslinie ebenfalls sehr: „Es ist ein positives Zeichen für die Entwicklung der Mobilität in den drei Kommunen. Ein besonderer Dank gilt der Bus- und Bahninitiative Schleidener Tal, die sich bereits seit vielen Jahren in diesem Bereich engagiert.“

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