ABGESAGT: Erste Schleidener Ausbildungswoche


„Auch wenn aktuell noch bei niemandem im Stadtgebiet das Coronavirus diagnostiziert worden ist, kann sich diese Situation jederzeit ändern. Unter diesen Voraussetzungen wäre die Durchführung einer Ausbildungswoche mit einer Ausbildungsbörse als Abschlussveranstaltung unverantwortlich, da gerade bei letzterer hunderte Besucher auf engsten Raum zusammenkämen. Bei aller Begeisterung für dieses neue Angebot, geht die Gesundheit der Mitarbeiter der ausstellenden Betriebe und der Besucher vor. Dies haben auch die Rückmeldungen der Betriebe und Schulen auf die Absage hin bestätigt, teilt Schleidens Bürgermeister Pfennings mit.

Die Veranstaltung wird jedoch nicht ersatzlos gestrichen, sondern auf einen noch unbenannten Zeitpunkt verschoben. Die Leiterin des Teams Wirtschaft und Tourismus der Stadt Schleiden, Bianka Renn, dankt ausdrücklich den vielen Unterstützern und Interessenten der Ausbildungswoche „Die vielen Anmeldungen zu der Veranstaltung haben uns gezeigt, dass dieses Format eine Bereicherung für die Unternehmen und Schulen im Schleidener Tal darstellt. Daher wird die Ausbildungswoche zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.“ Zum Zeitpunkt der Absage hatten sich mehr als 30 Betriebe aus dem Schleidener Tal als Aussteller angemeldet, Institutionen wie IHK, HWK und Arbeitsagentur ihre Mitwirkung zugesagt und viele Auszubildene die Bereitschaft zur Präsentation ihrer Ausbildungsberufe erklärt.

Unabhängig von der Absage der Ausbildungswoche besteht für Unternehmen und Ausbildungssuchende weiterhin die Möglichkeit, sich über die Digitale Ausbildungsbörse auf der Website der Stadt Schleiden kennenzulernen.

Über das weitere Vorgehen hinsichtlich geplanter Veranstaltungen im Stadtgebiet in den kommenden Wochen, gibt die Verwaltung der Stadt Schleiden in der nächsten Woche Auskunft. Die Stadt Schleiden stünde in einem guten und vertrauensvollen Austausch mit dem Kreis Euskirchen und den ihm angehörigen Kommunen, so Bürgermeister Pfennings. Man werde in enger Absprache mit dem Krisenstab des Kreises alle nötigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergreifen, ohne in blinden Aktionismus zu verfallen.

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