Abstimmen für die GenoEifel


Bis Sonntag, 1. November, kann noch für die Generationengenossenschaft GenoEifel im Rahmen des Wettbewerbs „Gemeinsam stark sein 2020“ der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) abgestimmt werden. Das Thema des Wettbewerbs lautet „Täglich gut versorgt!“. Qualifizieren konnten sich Projekte, die neue Ideen für eine bessere Versorgung mit Lebensmitteln und Dienstleistungen im Alltag umsetzen. Die GenoEifel aus der Leader-Region Eifel hat es in die von den Bundesländern getroffene Vorauswahl von insgesamt 27 Projekten geschafft. Nun kann für das Projekt bis zum 1. November auf www.dvs-wettbewerb.de abgestimmt werden.

Die GenoEifel eG mit Hauptsitz in Kall ist ein Zusammenschluss von engagierten Menschen jeden Alters. Ursprünglich war sie als Seniorengenossenschaft geplant, doch bereits bei Projektbeantragung meldete die junge Generation Bedarf an: Auch für ihre Herausforderung im Leben – nämlich Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen – brauche es neue Lösungen. Aus der Senioren- wurde eine Generationengenossenschaft. Leih-Omas und -Opas betreuen Kinder in Kita-Randzeiten, Jugendliche bringen sich als Babysitter ein. Für ältere Menschen gibt es Mitfahrgelegenheiten und Einkaufsdienste, Hilfe im Haushalt oder auch mal einen Glühbirnenwechsel.

Durch die Vermittlung begegnen sich Menschen, die zwar nah beieinander wohnen, sich jedoch oft kaum kennen. So ist es meist die Tasse Kaffee nach dem Einsatz, die die Menschen zusammenbringt. Mehr als 1.200 Helferstunden waren es im Jahr 2019 – Tendenz steigend. Aktuell zählt die Genossenschaft rund 400 Mitglieder, relativ gleichmäßig auf Helfer, Hilfesuchende und Förderer verteilt. Bis 2022 rechnet der Projektträger mit 1.000 Mitgliedern, sodass sich das Projekt aus eigener Kraft tragen kann.

Seit 2010 führt die DVS in Kooperation mit den Bundesländern den Wettbewerb „Gemeinsam stark sein“ durch. Mit dem Wettbewerb werden originelle und erfolgreiche Projekte der ländlichen Entwicklung ausgezeichnet, die in den Leader- und Ile-Regionen entstanden sind. Diese sollen gewürdigt und bis über die regionalen Grenzen hinaus bekanntgemacht werden.

pp/Agentur ProfiPress

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