Sicherheit geht vor: Weg über die Urftstaumauer im Nationalpark Eifel bis Jahresende gesperrt


Am 5. Oktober startet der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) an der Urfttalsperre im Nationalpark Eifel mit umfangreichen Sicherungsarbeiten. Bis zum Ende des Jahres bleibt die Talsperre daher für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Nationalparkbesucher können in dieser Zeit nicht von der einen auf die andere Urftseeseite gelangen und sollten dies bei ihren Tourenplanungen berücksichtigen.

Ein beliebter Anziehungspunkt und Verbindungsweg zwischen den Seeufern: Die Urfttalsperre im Nationalpark Eifel. Bis Ende des Jahres bleibt sie wegen Sicherungsarbeiten gesperrt.

Bei den Sicherungs- und Betriebsarbeiten werden knapp zwei Meter dicke Stahlrohre in die Ablasstürme eingebaut, um diese für eventuelle Lasten, wie durch Erdbeben, zu verstärken. Der so entstehende Ringraum zwischen Turmwand und Stahlrohr wird mit Beton vergossen.

Die Verstärkung reicht bis in den Bereich des so genannten Intze-Keils hinein, der zum Schutz der unteren Dichtungslage beim Bau der Talsperre wasserseitig an der Mauer angeschüttet worden ist. Er ist benannt nach dem seinerzeitigen Erbauer der Talsperre, Professor Otto Intze. Die Türme stehen im oberen Bereich bis zu einer Höhe von 297 Metern frei im Wasser und sind darunter im Intze-Keil eingebettet. Um die Rohre einbauen zu können, müssen die oberen Turmteile erst abgebaut und später wieder aufgesetzt werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Mitte Dezember andauern.

Die Urfttalsperre ist ein wichtiger Verbindungsweg zwischen der Dreiborner Hochfläche und dem Kermeter. Insgesamt 14 Schilder des WVER weisen an verschiedenen Zugängen im Kermeter, in Vogelsang, Einruhr, Rurberg und Gemünd-Malsbenden auf die Sperrung hin.

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