Hecken und Sträucher wieder „in Form“ gebracht


Franz-Josef Opgenhoff, gelernter Friedhofsgärtnermeister und Bestatter rückte den Hecken auf dem Gemünder Friedhof mit der Kettensäge zu Leibe.

Der gelernte Friedhofsgärtnereimeister und Bestatter aus Weeze, Franz-Josef Opgenhoff und sein Kollege der Gärtnerei „Blumen Jupp“, Bernhard Duente, hatten bereits die zweite Aufräumaktion Ende August auf dem Friedhof in Gemünd unterstützt. „Das kann ich mir nicht mit ansehen, so kann das nicht bleiben“, so Opgenhoff. Er  werde wiederkommen und die Friedhofshecken in Form schneiden und säubern, teilte er der Friedhofsverwaltung in Schleiden mit. Mit viel Engagement und Entschlossenheit hielt er sein Versprechen und reiste am schon frühen Morgen mit Verstärkung nach Gemünd, um sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Gelernte Friedhofsgärtner, Mitarbeiter der Firma „Blumen- und Landschaftsbau Ripkens“ sowie eine Truppe älterer Herren, die „Friedhofsgruppe von Hülm“, hatten sich angeboten die Initiative von Opgenhoff zu unterstützen. Die Friedhofsgruppe pflegt nebenbei in ihrem Rentenalltag einen kleinen Friedhof in Hülm und kannten sich daher mit Kettensäge, Ast- und Heckenschere bestens aus.

Begleitet wurde Opgenhoff auch von Bekannten und seiner Familie, die mit Freude, Fleiß und Dankbarkeit den ganzen Tag die Hecken von Schlamm und Müll aus der Flutnacht befreiten. Die Gemeinde Weeze stellte drei Bauhofmitarbeiter frei und unterstützte mit Fahrzeug, Kettensägen und Arbeitskraft die Arbeiten in Gemünd.

Franz-Josef Stoffels, normalerweise für die Pflege des Friedhofs in Gemünd verantwortlich und zwei Bauhofmitarbeiter der Stadt Schleiden halfen unter der Weisung von Opgenhoff fleißig mit.

Der gespendete Ginkgo Baum mit einer Einfassung aus  herbstlichen Gewächsen ziert nun den Gemünder Friedhof.

Zur Erinnerung an diesen Helfertag, spendete Opgenhoff und sein „Helfertrupp“ zur Überraschung einen Ginkgo Baum, Christrosen, Gräser und Heide. Gemeinsam mit Petra Hilgers von der Friedhofsverwaltung Schleiden wurde schnell ein geeigneter Platz für den Baum gefunden, der nun mit einer Einfassung aus  herbstlichen Gewächsen den Gemünder Friedhof ziert.

Am späten Nachmittag machten sich die Helfer zufrieden auf die Heimreise nach Weeze. Eine Strecke von rund 200 Kilometer und zweieinhalb Stunden Fahrzeit wird die Niederrheiner nicht daran hindern wieder nach Gemünd zu kommen und ihre Hilfe anzubieten. Hilgers nahm die weiteren Hilfsangebote von Opgenhoff gerne entgegen und bedankte sich im Namen der Stadt Schleiden bei allen Helfer*innen für die tatkräftige Unterstützung.

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