Containerlösung gefunden!


Durch die Hochwasser-Katastrophe wurden in der Tallage auch die Kindertagesstätten der Träger Profinos und DRK in Schleiden, Gemünd und Oberhausen so beschädigt, dass für diese Kindergartenkinder eine Alternativlösung gefunden werden musste. Dies gestaltete sich gar nicht so einfach: Weil ein Umzug in andere Gebäude im Stadtgebiet nicht möglich ist, wurde schnell klar, dass bis die Kita-Gebäude wieder bezugsfertig sind, nur eine Containerlösung als Übergang dienen kann.

Zunächst war geplant, die Container in Herhahn und in Gemünd auf dem Salzberg aufzustellen. „Der Standort Herhahn musste wegen einer anderweitigen Nutzung aufgegeben werden und der Standort auf dem Salzberg hätte mitten im Wohngebiet gelegen“, so der Teamleiter Liegenschaften und Hochbau, Armin Fischbach. Zudem ist sei der Weg auf den Salzberg für Eltern und Kinder zu Fuß beschwerlich und Parkplätze stünden ebenfalls nicht in ausreichender Menge zur Verfügung. Auch die ÖPNV-Anbindung zu den Höhenorten und zum Salzberg ist für die Erreichbarkeit der Kita-Container nicht gegeben.

Nun werden alle drei Containergebäude ihren Platz auf dem Olefer Bolzplatz finden. „Wir treffen uns in der Mitte“, freut sich der Erste Beigeordnete der Stadt Schleiden, Marcel Wolter über die für alle gleichermaßen zentrale Lösung. „Trotz der ruhigen Ortsrandlage befindet sich die Bushaltestelle und damit die Anbindung der Buslinie 829 in unmittelbarer Nähe. Der Standort kann durch die Tallage sogar zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden“, ergänzt Fischbach.

Vor dem Olefer Sportplatz wird die Stadt Schleiden weitere Flächen befestigen, so dass sowohl für das Kita-Personal als auch für Eltern genügend Parkflächen zur Verfügung stehen. Die Container werden voraussichtlich ab Januar 2022 bezugsfertig sein.