Digitalisierung schreitet voran


Digitale Bildung steht am JSG bereits seit vielen Jahren im Fokus der Schulentwicklung. Die Schule ist mit einem leistungsfähigen WLAN ausgestattet, das digitalen Unterricht in allen Klassenräumen möglich macht. Alle Unterrichtsräume verfügen über eine vollständige multimediale Ausstattung, so dass die schuleigenen iPads und Convertibles überall eingesetzt werden können.

Nachdem im vergangenen Herbst die ersten Klassenräume mit digitalen Tafeln und Lehrerarbeitsplätzen ausgestattet wurden, geht die Stadt Schleiden als Schulträger mit diesem Schuljahr einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 am JSG haben individuelle iPads erhalten, die die Eltern am ersten Schultag bzw. am Tag der ersten Sitzung der Klassenpflegschaften von den Mitarbeitern der IT-Abteilung, die im Wesentlichen die Geräteverwaltung übernehmen, entgegennehmen konnten. Auch die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase der Oberstufe erhalten aus den schulischen Beständen ihre individuellen iPads.

Lehrkräfte und Schülerschaft der Stufen können nun die Kompetenzen, die bereits in der Phase des Unterrichtens und Lernens auf Distanz erarbeitet wurden, im Präsenzunterricht weiterentwickeln. Der Unterricht und die Arbeit zu Hause können dadurch sinnvoll digital angereichert werden. Die Erfahrungen fließen ein in die Weiterentwicklung des digitalen Arbeitens, das in den kommenden Jahren auch in weiteren Jahrgängen ermöglicht wird.

In diesem Zusammenhang steht auch der Umstieg auf die Arbeit mit Microsoft Office. Die Schulleitung aber vor allem auch die Elternschaft sehen dies als wichtigen Schritt, wird doch i. d. R. bei allen zukünftigen Bildungsschritten in Studium und Berufsausbildung Kenntnisse im Umgang mit den fast schon klassischen Office-Programmen wie Word, Excel oder PowerPoint erwartet. Auch Erfahrung in der Arbeit mit kollaborativen Tools wie Teams dürfte zukünftig vorausgesetzt werden.

Begleitet wird die Einführung der neuen Geräteinfrastruktur durch Fortbildung für die Lehrkräfte auf der einen Seite und den technischen Ausbau der Netzinfrastruktur, vom in diesem Bereich sehr versierten, stellvertretenden Schulleiter Stefan Marenbach in Absprache mit den IT-lern der Stadt umgesetzt wird. Der ambitionierte Netzausbau und die Netzpflege sind unabdingbar, sind doch schon jetzt im Schulalltag weit mehr als 300 Endgeräte im schulischen Netz angemeldet. Damit ist das Verhältnis der Zahl der Mitglieder der Schulgemeinschaft zur Zahl der Geräte schon sehr gut entwickelt, liegt es doch etwa bei 4:3.

Weitere Schritte in der Ausweitung digitaler Lernmöglichkeiten sind vorgesehen. Sie sind von Schulleitung und IT-Abteilung im technisch-pädagogischen Einsatzkonzept verankert.

Der Einsatz der neuen iPads im Unterricht wird nach den Ferien starten, nachdem die Schule weitgehend in Eigenleistung die durch die Flutkatastrophe angegriffene Infrastruktur instandsetzen konnte.

Schülerinnen und Schüler und die Lehrerschaft sind gespannt auf die weitere Entwicklung der neuen und modernen Lern- und Lehrmöglichkeiten.