Hochsensible Auenflächen im Nationalpark Eifel mit Freiwilligen gesäubert


Die Flussaue nahe Gemünd kann wieder aufatmen. Das extreme Hochwasser am 14.-15. Juli hatte große Teile des Olef- und Urfttals überflutet, zahlreiche Todesopfer gefordert, große Sachschäden verursacht und etliche Gegenstände mitgerissen. Viele der mitgeführten Gegenstände waren an den Ufern der Urft, auch im Nationalpark Eifel, angelandet. Das Gröbste wurde in den vergangenen Wochen in zahlreichen Aufräumarbeiten des Wasserverbandes Eifel-Rur und der Nationalparkverwaltung Eifel unter anderem mit Amtshilfe anderer Regionalforstämter von Wald und Holz NRW entfernt. Jedoch lagen insbesondere an den flacheren Ufern der Urft immer noch Reste von insbesondere kleineren Gegenständen. Daher machten sich 47 Helfende mit Müllsack und Handschuhen gewappnet auf den Weg, um die ökologisch besonders bedeutsamen Flächen von den Fremdkörpern zu befreien.

Auch für das leibliche Wohl war bei dem Freiwilligeneinsatz gesorgt.


Förderverein Nationalpark Eifel und Nationalparkverwaltung Eifel hatten über die sozialen Medien gemeinsam zu diesem Freiwilligeneinsatz aufgerufen und ihn in Kooperation mit dem Flächeneigentümer Wasserverband Eifel-Rur durchgeführt. Auch für das leibliche Wohl war bei der Aufräumaktion gesorgt. Schließlich kamen die Helfenden auch von außerhalb angereist unter anderem aus Leverkusen, Aachen und Bonn. Neben der Privathilfe gab es auch Aufräumprofis unter ihnen, so vom Verein Kölner-Rhein-Aufräum-Kommando-Einheit (Krake e.V.).

Nachdem in den letzten Wochen in vielen betroffenen Haushalten geräumt wurde, steht inzwischen der Wiederaufbau an. Auch den Nationalpark Eifel hat die Hochwasserkatastrophe nicht verschont und Bürogebäude der Nationalparkverwaltung, das Nationalpark-Tor Gemünd, einige Wege und Brücken stark getroffen. An den Ufern der Urft im Nationalpark hatten sich zahlreiche von der Flut mitgerissene Gegenstände abgesetzt.

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