Wohnsituation über den Winter nicht überall gesichert


Aufgrund der Hochwasser-Katastrophe hatte die Stadt Schleiden einen Fragebogen entwickelt, um die Situation zur Unterbringung und Versorgung der vom Hochwasser betroffenen Haushalte zu bewerten. Insgesamt sind 329 Fragebögen bei der Stadt Schleiden eingegangen, davon über 200 über das auf der Website bereitgestellte Online-Formular.

Die Auswertung der Fragebögen hat ergeben, dass die Wohnsituation bei 67 Bürger*innen bis zum 30. April 2022 nicht gesichert oder ungewiss ist. Von den 329 Rückläufen sind 56 Haushalte ohne Strom, 229 ohne Heizung, 170 ohne Warmwasser, 46 ohne Toilette und 162 haben weder eine Küche noch eine Kochmöglichkeit. Insgesamt 127 Haushalte beabsichtigen, nicht mehr in ihr vom Hochwasser betroffenes Zuhause zurückzukehren. Besonders hoch ist der Anteil der Nicht-Rückkehrer im Ortsteil Gemünd mit insgesamt 59 Haushalten.

Aufgrund der bevorstehenden Wintermonate ist es der Stadt Schleiden ein großes Anliegen, betroffenen Bürger*innen entsprechende Hilfestellungen zu geben. Dazu zählen insbesondere diejenigen, die im betroffenen Wohnobjekt wohnen, deren Grundversorgung (Strom, Warmwasser, Heizung) aber nicht gesichert ist. Dazu wird die Stadt Schleiden mit den betreffenden Personen Kontakt aufnehmen.  Sofern die Wiederherstellung der Bewohnbarkeit im betroffenen Wohnobjekt nicht möglich ist, wird die Stadt Schleiden auch bei einer anderweitigen Unterbringung behilflich sein.