„Retour vers le future"


„Masque! Dépêche-toi!“ („Zieh‘ rasch eine Maske an!“) sagt ein kleiner Junge selbstbewusst zu einem weißhaarigen Mann – und hat nicht die geringste Ahnung, wer vor ihm steht. Die Auflösung entdecken die Leser:innen in einem Comic aus einer Eifeler Zeichenfeder, das aktuelle Weltprobleme aufgreift.

Diesmal ist Hlynur Limbeck, Schüler des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums Schleiden, etwas ganz Besonderes gelungen: Zum dritten Mal in Folge hat er den ersten Preis eines Comic-Wettbewerbs gewonnen – diesmal mit einem Comic in französischer Sprache.

Hlynur aus der Klasse 7 am JSG, der erst seit einem Dreivierteljahr Französisch lernt, verbindet in seinem gewandt formulierten Comic die Problematik des Klimawandels mit der hoffnungsvollen Zukunftsperspektive der deutsch-französischen Freundschaft. Er lässt den Erfinder Martin d’Avignon in einer durch die verheerenden Folgen von Atomkriegen und Klimawandel verwüsteten Welt des Jahres 2072 eine Zeitmaschine bauen, um in unser Jahr 2022 zurückzureisen. Hier trifft er sein jüngeres Selbst, einen pfiffigen kleinen Blondschopf, der seinen Erzählungen Glauben schenkt. In einem deutsch-französischen Camp für junge Forscher:innen macht er sich gemeinsam mit seinen Freundinnen und Freunden aus beiden Ländern daran, die Welt zu retten. Der dann gemachte Zeitsprung zurück ins geänderte Jahr 2072 zeigt, dass die Aktionen der Forscher:innen im Jahr 2022 wirksam waren. Der Comic zeigt eine Szenerie, die große Lust auf die Zukunft macht…

Den Wettbewerb „La vie en BD“ (Das Leben im Comic) unter dem thematischen Schwerpunkt „Zurück in die Zukunft“ hatte der Ernst-Klett-Verlag in Zusammenarbeit mit dem Institut Français in Stuttgart ausgeschrieben. Seit dem 25. März können die besten Arbeiten im Institut Français in Stuttgart in einer Ausstellung besichtigt werden. Die Arbeiten der drei Preisträger findet man aber auch im Internet. (https://t1p.de/y4bgc)

Als allerbeste Teilnehmer bekommt er als Preis ein Zeichenpaket sowie eine französische Lektüre. Hlynurs Leserinnen und Leser können also hoffen, dass er sie, in dieser Weise ausgestattet, durch weitere kluge und farbenfrohe Produktionen erfreuen wird…

Text: Andrea Jöbkes
Foto: Georg Jöbkes

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