Kita-Container nehmen Betrieb auf


Durch die Hochwasser-Katastrophe wurden in der Tallage auch die Kindertagesstätten der Träger Profinos und DRK in Schleiden, Gemünd, Olef und Oberhausen so beschädigt, dass für diese Kindergartenkinder eine Alternativlösung gefunden werden musste.

Rund 120 Kinder werden bereits in den beiden Containern der Profinos Kindertagesstätten Schleiden und Gemünd betreut.

Da die Wiederinstandsetzung beziehungsweise ein Neu- oder Ersatzbau der Kindertagesstätte in Schleiden als auch der drei Kindertagesstätten in Gemünd mehrere Monate und Jahre dauert, wurde schnell klar, dass bis die Kita-Gebäude wieder bezugsfertig sind, nur eine Containerlösung als Übergang dienen kann.

Diese Kita-Container haben auf dem ehemaligen Bolzplatz in Olef nun ihren Platz gefunden. Auf dem Gelände wurden rund 80 Einzelcontainer zu insgesamt drei Containerblöcken verbaut. Die Container wurden von der Stadt Schleiden für die Dauer von einem Jahr für die Profinos-Kindertagesstätten und für zwei bis drei Jahre für die DRK-Kindertagesstätten angemietet.

In den Gruppen wird schon fleißig gemalt und gespielt.

Die Kinder der Profinos-Kindertagesstätten aus Schleiden und Gemünd (Müsgesauel) sind in der ersten Januarwoche in die Container eingezogen. In der Kita St. Nikolaus Gemünd werden aktuell 53 Kinder und in der Kita St. Philippus und Jakobus Schleiden 65 Kinder in jeweils zwei Gruppen betreut. Insgesamt 26 Erzieher*innen sind im Einsatz, hinzu kommen weitere zehn Mitarbeiter*innen - von der Raumpflege bis hin zum Hausmeister.

Der Profinos-Geschäftsführer, Thomas Pick,  ist zuversichtlich, dass beide Kitas schon im Sommer 2022 – zum neuen Kindergartenjahr – wieder an ihren alten Standort zurückkehren können. Die Sanierungs- und Wiederaufbauarbeiten befinden sich laut Pick derzeit im Zeitplan.


Bei den DRK-Kindertagesstätten (Gemünd Malsbenden und Gemünd-Kreuzberg) dauert es noch etwas, bis das „Übergangsquartier“ in Olef bezogen werden kann. Der Umzug wird voraussichtlich im März mit vier Gruppen und circa 80 Kindern erfolgen.

Für die beiden Standorte in Malsbenden und am Kreuzberg soll anstelle eines Wiederaufbaus ein viergruppiger Kindergarten in Gemünd entstehen. Die Verwaltung erörtert derzeit mögliche Standorte, um zeitnah in konzeptionelle Planungen einsteigen zu können.