Raus aus dem Alltag, rein in die Wildnis


Raus aus dem Alltag, rein in die Wildnis. Für 75 Kinder aus einem ukrainischen Kinderheim hieß es in den vergangenen drei Tagen Staunen, Natur erleben und ein abwechslungsreiches Programm genießen. Die Jugendherberge Gemünd Vogelsang beherbergte die Kinder und Jugendlichen. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Transparenz NRW und Nationalparkverwaltung Eifel sorgten sie für einen gelungenen Tapetenwechsel. So besuchte die Gruppe unter anderem die erlebnisreiche Nationalpark-Ausstellung „Wildnis(t)räume“ in Vogelsang.

Nach Ausbruch des Ukrainekrieges ist ein komplettes Kinderheim aus der Ukraine evakuiert worden und nach einer tagelangen Fahrt nach Wuppertal umgezogen. Die 70 Kinder zwischen 6 und 19 Jahren und ihre Betreuer*innen haben in der Jugendherberge Wuppertal ein temporäres neues Zuhause gefunden und gehen dort bereits teilweise zur Schule. Auf eine baldige Rückkehr in ihre Heimat gibt es noch keine Hoffnung.

Daher freuten sich Kinder und Betreuer*innen sehr über den abwechslungsreichen Ausflug in die Nationalparkregion Eifel während dieser Woche. Die Kinder und Jugendlichen wurden altersgerecht von Rangern durch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum Eifel geführt und konnten dabei spielerisch die Natur der Eifel mit allen Sinnen erfahren. Danach konnte das Erlebte gemalt werden oder es ging auf eine große Erlebniswiese, wo alle begeistert bei spannenden Natur- und Gruppenspielen mitmachten. Neben den Ausflügen in den Nationalpark standen auch ein Outdoor-Programm für die Jugendlichen und ein Spielprogramm für die Kleineren, begleitet durch den Programmpartner der Jugendherberge Transparenz NRW und eine Disko für die älteren Kinder auf dem Programm. Für den sicheren Transfer der Gruppe sorgte die Rheinland Touristik.

Die Jugendherberge Gemünd Vogelsang ist, wie auch die anderen Jugendherbergen in der Nationalparkregion, offizieller Nationalpark-Gastgeber. Die Idee der Einladung entstand während der Vorbereitungen zur Wiedereröffnung der Gemünder Jugendherberge, die nach der Flutkatastrophe große bauliche Herausforderungen meistern musste, bevor sie als weiteres modernes Flaggschiff in der Eifel und der Jugendherbergen im Rheinland ihre Pforten im Oktober wieder öffnen konnte. Dabei waren viele helfende, zupackende Hände und Menschen entscheidend gewesen.

„Nach dem Motto der Nächstenliebe wollten wir unseren Dank gerne weitergeben. Aus einer kleinen Idee, die zur Neueröffnung der Jugendherberge Gemünd im Oktober entstand, ist nun Wirklichkeit geworden!“, so Bernd Claessen, Regionalmanager des DJH-Landesverband Rheinland e. V..

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