Die „Glasarche“ ist zu Gast im Nationalpark Eifel


Am Mittwoch feierte die Nationalparkverwaltung im Rahmen ihres 20-jährigen Jubiläums ein ganz besonderes Event: Den Glasarchentag. Im Mittelpunkt stand die beeindruckende Skulptur „Die Glasarche 3“, die seit wenigen Tagen vor dem Nationalpark-Zentrum Eifel am Internationalen Platz Vogelsang IP aufgestellt ist. Das fünf Meter lange Kunstobjekt aus Glas und Stahl wird von einer kräftigen Hand aus Eichenholz gehalten. Es symbolisiert die Zerbrechlichkeit der Schöpfung und lädt dazu ein, sich mit den Gefahren für unsere Umwelt auseinanderzusetzen. Die Glasarche, die ursprünglich aus der traditionellen Glasregion Bayerischer Wald stammt, reist als Kunstprojekt quer durch Deutschland und bleibt nun bis zum 28. August am Nationalpark-Zentrum Eifel.

Gemeinsam mit 13 Nationalpark-Schulen begrüßte die Nationalparkverwaltung Eifel die weit gereiste Glasarche am neuen Standort. Viele Schülerinnen und Schüler der Partnereinrichtungen waren der Einladung gefolgt und hatten sich vorab von der fünf Meter langen, gläsernen Arche zu eigenen Arbeiten inspirieren lassen. 

Bei der Willkommensfeier für die Arche stellten die Nationalpark-Schulen ihre Kunstobjekte dem Publikum vor. „Wir sind überwältigt, wie viele tolle Ideen die Schulen entwickelt haben“, freuen sich Michaela Wüller und Jutta D’Orsaneo vom Fachgebiet Umweltbildung der Nationalparkverwaltung, die das Projekt der Nationalpark-Schulen in Kooperation mit dem Förderverein Nationalpark Eifel begleiten. Auch Michael Lammertz, kommissarischer Leiter der Nationalparkverwaltung, äußerte sich beeindruckt davon, dass sich die Schulen so kreativ zum 20jährigen Jubiläum des Nationalparks eingebracht haben. Die entstandenen Kunstprojekte umfassten unter anderem Collagen, Skulpturen, die Schöpfungsgeschichte in Schuhkartons, eine „Lichtfänger“-Performance aus Wollfäden und ein musikalisches Werk.

Ein besonderes Highlight am Glasarchentag war die Präsentation des „Flussperlmuschelprojekts“ durch Heidi Selheim von der Biologischen Station StädteRegion Aachen, bei der auch „Babymuscheln“ unterm Mikroskop beobachtet werden konnten. Im Anschluss hatten die Gäste die Möglichkeit, bei einem Rundgang die vielfältigen Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler zu bewundern. Diese können ab Montag in der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ besichtigt werden.

Rund um die Glasarche sind noch folgende Programmpunkte geplant:

- Jeden Sonntag während der Ausstellungszeit der gläsernen Arche lädt Frank Rost von der Nationalparkseelsorge jeweils um 11:30 Uhr, 12:30 Uhr und 14:30 Uhr zu Impulsen an der Glasarche ein.

- Am 9. Juni eröffnet die Ausstellung „Kunst trifft…Flussperlmuschel“ im Nabaer-Haus auf Vogelsang IP. Untermalt wird die Eröffnung dabei von einem Theaterstück zur Flussperlmuschel durch Fräulein Brehm (Fräulein Brehms Tierleben) von 14:45 – 15:45 Uhr, gefolgt von einem Vortrag zum Thema „Flussperlmuschel“ durch Frau Heidi Selheim von der Biologischen Station StädteRegion Aachen von 16:00 – 16:30 Uhr. Von 14.30 bis 17.30 Uhr findet außerdem eine Bastelaktion für Kinder zum Thema „Flussperlmuschel“ statt, geleitet von Michaela Wüller (Wildniswerkstatt Düttling).

- Am 23. Juni präsentiert das ExArt-Musiktheater „Facing Peace“ an der Glasarche ein Tanztheater in zwei Aufführungen: um 11.45 Uhr und um 13.45 Uhr, jeweils zwischen zwei Impulsen der Nationalparkseelsorge.

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