Ehrenamt ist keine „ein-Mann-Geschichte“


„Zu Beginn wollte man einfach nur dazugehören“, erinnert sich Gerd Breuer, aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr in Harperscheid. „1976 waren die Möglichkeiten sich ehrenamtlich zu betätigen weitaus geringer als heute.“ Das hat Breuer allerdings nicht davon abgehalten sein Ehrenamt damals als Vorstandsmitglied mit Stolz und Ehrgeiz zu beginnen und bis heute fortzuführen. So kommen fast zehn Jahre Vorstandsarbeit, 17 Jahre Arbeit als  Löschgruppenführer sowie seit 2017 die aktive Mitgliedsarbeit zusammen.

Im Laufe der Jahre hat er sich aber nicht nur für die Feuerwehr stark gemacht, sondern sich 1990 dazu entschieden den Dorfgemeinschaftsverein Harperscheid fünf Jahre als Mitglied, zehn Jahre als Beisitzer, zwölf Jahre als stellvertretender Vorsitzender und seit 2017 als Vorsitzender zu unterstützen. Aber das ist noch nicht alles: Seit 2009 ist Breuer im Stadtrat aktiv und vertritt dort die Interessen der UWV (Unabhängige Wählervereinigung). Vier bis fünf Stunden investiert er wöchentlich, wobei sich diese auch schnell ausdehnen können.

Die größte Herausforderung sei es, andere Menschen davon zu überzeugen, sich der Themen anzunehmen, gemeinsam daran zu arbeiten und somit einen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen. „Ehrenamt ist keine „ein-Mann-Geschichte“, sondern lebt von einer breiten Akzeptanz - dies fängt in der Familie an und hört in der Gesellschaft
auf“, sagt Breuer eindringlich, ohne Unterstützung, Zustimmung und Mitwirkung sei die Ausführung einer solchen Tätigkeit nicht möglich.

Ehrenamt ist eine wichtige Säule der heutigen Gesellschaft und viele Menschen sind auf ehrenamtliche Unterstützung angewiesen. Im Laufe der Zeit übernehme man auch ein Stück weit Verantwortung und möchte seine Erfahrung weitergeben. Dabei gelte es immer auf ein Ziel hinzuarbeiten. Das ist auch der Ansporn, der Breuer stets angetrieben hat. „Das tollste an meiner Arbeit ist zu sehen, dass man durch seine Tätigkeit etwas bewegen kann – zum Beispiel in Not geratenen Menschen zu helfen ist eine beeindruckende und herausragende Erfahrung und gibt einem das Gefühl einer inneren Zufriedenheit.“

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