Einsatz von Sirenen

Einsatz von Sirenen

Sirene


Warnung der Bevölkerung - Informationen zum Einsatz von Sirenen

Jährlich werden nunmehr zwei Probealarmierungen im Stadtgebiet stattfinden:

  • landesweiter Probealarm // an jedem zweiten Donnerstag im März
  • bundes-/landesweiter Probealarm // an jedem zweiten Donnerstag im September

(Hinweis: 2022 wird der bundesweite Warntag nicht zusammen mit dem landesweiten Probealarm stattfinden. Der landesweite Probealarm findet am Donnerstag, den 08.09.2022 um 11:00 Uhr statt, während der bundesweite Warntag auf Donnerstag, den 08.12.2022 um 11:00 Uhr verschoben wird.)

Dabei werden alle Warnmultiplikatoren, auch das Warnmittel Warn-Apps, mit einer zentralen Probewarnmeldung ausgelöst.

Vor einer Katastrophe ist niemand sicher, sei es durch Unwetterlagen, Großbrände, Terroranschläge oder gar durch einen Fallout (radioaktiver Niederschlag), daher sind sowohl eine funktionierende Warninfrastruktur als auch das Wissen um das richtige Verhalten sehr wichtig.

Die Information der Bevölkerung ist vorrangige Aufgabe der Katastrophenschutzbehörden. Die im Stadtgebiet Schleiden installierten Sirenen alarmieren im Katastrophenfall die Bevölkerung. In einem solchen Fall ist man aufgerufen, offenes Gelände zu verlassen, ins Haus zu gehen, die Fenster und Türen zu schließen und etwaige Lüftungen auszuschalten. Weitere Informationen erfolgen dann über verschiedene Medien, beispielsweise das Radio oder Warn-Apps, die dann z.B. über Feuer und eine damit verbundene gesundheitsgefährdende Rauchwolke warnen können. Leider werden diese Warn-Apps noch nicht von der gesamten Bevölkerung genutzt, deswegen werden nachstehend noch kurz zwei kostenlose Warn-Apps vorgestellt. Grundsätzlich sind die Apps aber nicht die alleinigen Warnmittel, sondern nur eine sinnvolle Ergänzung zu lokalen Sendern von TV und Radio. Für den Fall eines Stromausfalls ist es zudem ratsam, ein batteriebetriebenes Empfangsgerät im Haus zu haben oder notfalls das Autoradio zu nutzen. Sirenen dienen grundsätzlich nicht dazu, die Bevölkerung in den Häusern zu alarmieren, sondern vor allem dazu, Menschen im Freien auf eine Gefahrenlage hinzuweisen, damit diese schnellstmöglich ein Gebäude zum Schutz und weiterer Informationsgewinnung aufsuchen können.

KATWARN
Ob Brände, schwere Unwetter oder unerwartete Gefahrensituationen – damit wir von Katastrophen möglichst verschont bleiben, gibt es das Warnsystem KATWARN. KATWARN leitet offizielle Warnungen und Handlungsempfehlungen an die betroffenen Menschen. Über Inhalt, Zeitpunkt und Umfang entscheiden allein autorisierte Behörden und Sicherheitsorganisationen. Die App wird auch international eingesetzt. https://www.katwarn.de

NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes):
Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, können Sie wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen erhalten. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.

Technischer Ausgangspunkt für NINA ist das modulare Warnsystem des Bundes. Dieses wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) für bundesweite Warnungen des Zivilschutzes betrieben. In der Regel sind es die Feuerwehr- und Rettungsleitstellen, die Warnmeldungen für lokale Gefahrenlagen herausgeben.

Die Warn-App NINA ist ein schneller und effizienter Weg zum Schutze der Bevölkerung.
Neben der Warnfunktion bietet die Warn-App NINA auch grundlegende Informationen und Notfalltipps zu Themen des Bevölkerungsschutzes an. https://www.bbk.bund.de/DE/NINA/Warn-App_NINA_node.html