Schloss- & Schlosskirche Schleiden

Das Schloss und die Schlosskirche Schleiden gehören zu den historischen Kleinoden des Eifel-Städtchens Schleiden. Das mehrfach um- und wiederaufgebaute Schloss Schleiden ist neben der Schlosskirche mit ihren kunsthistorisch wertvollen Schätzen das Wahrzeichen der Stadt.
 

Schloss Schleiden in der EifelDas Schloss Schleiden wurde im 12. Jahrhundert ursprünglich als Burg der Grafen von Blankenheim gegründet, den damaligen Herren über Schleiden. Heute blickt das Schloss auf eine wechselvolle Geschichte zurück. In mehreren Kriegen erheblich beschädigt, erfuhr es im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche bauliche Umbauten, die der ehemaligen Trutzburg ein schlossartiges Aussehen verliehen. 1945 wurde es fast vollständig zerstört; 1952 erhielt das Schloss Schleiden im Wiederaufbau nach alten Plänen sein gegenwärtiges Gesicht.

Schloss Schleiden und seine heutige Nutzung

Das Schloss Schleiden ist nicht nur ein imposantes Wahrzeichen der Stadt. Heute beherbergt es eine Seniorenresidenz und ein Restaurant mit gehobener Küche. Zum Bild des Schlosses gehört auch die Schlosskirche Schleiden, die zu den bedeutendsten spätgotischen Hallenkirchen in der Nordeifel zählt. Bitte beachten Sie, dass sich das Schloss in Privatbesitz befindet und eine Innenbesichtigung nicht möglich ist.

Die Schlosskirche Schleiden und ihre bemerkenswerten Kunstschätze

Schlosskirche Schleiden in der EifelMitte des 13. Jahrhunderts ließen die Herren von Schleiden eine Familienkapelle errichten. Dieser Bau wurde 1340 von einer gotischen Kirche ersetzt. Ihre heutige Form als dreischiffiger spätgotischer Hallenbau mit Netz- und Sterngewölben erhielt die Schlosskirche Schleiden (offiziell: Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus) Anfang des 16. Jahrhunderts im Auftrag des Adelsgeschlechts von Manderscheid. Die Familiengruft der Adelsleute befindet sich vor dem Chor der Kirche.

Die Stirnseiten beider Seitenschiffe beherbergen wertvolle Fensterglasgemälde aus dem Jahre 1535. Sie zeigen neben den Bildnissen der Fensterstifter die christlichen Motive "Beweinung Christi" sowie "Anbetung der Könige". Anziehungspunkt im Kircheninneren ist der schwarze Marmorsarkophag, in dem Sibylla von Hohenzollern, Gemahlin des Burgherrn Graf Ernst von der Marck, 1621 bestattet wurde. Abgerundet wird die Vielzahl der Kirchenschätze durch eine weitestgehend im Original erhaltene König-Orgel aus dem Jahre 1770, die über 30 Register verfügt und deren Gehäuse im prunkvollen Rokokostil gestaltet ist.

Impressionen


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