Wildtiere beobachten im Nationalpark Eifel
Rothirsch-Aussichtsempore auf der Dreiborner Hochfläche


Der Nationalpark Eifel ist ein Paradies für zahlreiche Wildtiere, denn im „Urwald von morgen“ finden sie zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten. Hirsche, Rehe, Wildschweine, Mauereidechsen, Fledermäuse und Wildkatzen, die man hier liebevoll „Eifeltiger“ nennt, kann man mit viel Glück beobachten. Und um dem Glück etwas nachzuhelfen, hat das Nationalparkforstamt zwei Beobachtungsstationen eingerichtet, die barrierefrei zugänglich sind.

  • Rothirsch-Aussichtsempore auf der Dreiborner Hochfläche

    Die Rothirsch-Aussichtsempore liegt am Rande des Dorfes Dreiborn und eröffnet den Besuchern eine fantastische Sicht über die Dreiborner Hochfläche. Sie ist ganzjährig geöffnet und für Rollstuhlfahrer barrierefrei zugänglich.

    Rothirsche beobachten auf der Dreiborner Hochfläche


    Das eigentliche Highlight ist jedoch das unvergessliche Naturschauspiel, das sich insbesondere zur Brunftzeit bietet. Im September und Oktober, wenn der Rothirsch um seine Braut wirbt, erschallt sein eindrucksvolles Röhren über die Hochfläche und ist über viele Kilometer zu hören. Jetzt ist die Chance groß, einen Blick auf die eindrucksvollen Tiere mit ihren prächtigen Geweihen zu erhaschen, die die größte freilebende Wildtierart Mitteleuropas ist. Um einen Eindruck von deren Größe hautnah zu bekommen, kann man die lebensgroßen Modelle verschiedener Wildtiere direkt an der Rothirsch-Aussichtsempore ertasten. 

    Rothirsch-Aussichtsempore auf der Dreiborner Hochfläche

    Während der Brunft sind die Ranger des Nationalparks Eifel vom 14. September bis 13. Oktober 2019 von früh bis spät vor Ort auf der Rothirsch-Aussichtsempore und geben den Gästen gerne fachkundig Auskunft.

    Vergessen Sie nicht Fernglas, Sitzkissen und wärmende Kleidung, dann sind Sie für den Besuch der Rothirsch-Aussichtsempore gut gerüstet. Wenn sich alle Besucher an die Regeln halten, steht dem unvergleichbaren Naturerleben im Nationalpark Eifel nichts im Wege.

    Übrigens: Der Dreiborner Heimatdichter und -forscher Alfred Wolter hat ein Gedicht über die "Hirschkikbud" geschrieben, wie die Einheimischen hier die Rothirsch-Aussichtsempore nennen.

  • Bird-Watching Station am Urftsee im Nationalpark Eifel

    Ideale Voraussetzungen finden zahlreiche Wildvögel im Nationalpark Eifel. Kormorane, die fast schon ausgestorben waren, Graureiher, Schwarzstörche sowie Roter und Schwarzer Milan haben im Großschutzgebiet eine Heimat gefunden. Besonders der Kormoran weiß die Vorzüge des Nationalparks Eifel zu schätzen. An der Urfttalsperre findet er ein flaches Gewässer mit geschützten Baumgruppen und Wäldern, die ihm als Brutkolonie oder Schlaf- und Ruheplätze dienen.

    Bird-Watching-Station am Urftsee


    Auf dem 12 km langen Urftseerandweg von Gemünd aus erreichen Wanderer und Radfahrer immer an der Urft entlang die imposante Urftstaumauer. Unterwegs lädt die Vogelbeobachtungsstation zu einer Rast ein. Hier eröffnet sich dem Naturliebhaber ein weiter Blick über die Talsperre, die ehemalige "NS-Ordensburg" Vogelsang und die Insel Krummenauel. 

Impressionen von der Bird-Watching-Station am Urftsee

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