Marti Faber

Marti Faber studierte Grafik-Design und erwarb sich durch ihren markanten Stil und hohe Professionalität bald einen hervorragenden Ruf im Agenturbereich und im Industrie-Design. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch Studien der freien Kunst, vor allem bei Prof. V.G. Roman und Prof. R. Picco an der Kunstakademie in Malaga. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Kunstwettbewerben begleiteten ihr Schaffen.

Marti Faber verband ihren Beruf mit ihrer Leidenschaft zu reisen und Menschen zu begegnen. Sie hat dabei mit ihrer künstlerischen Arbeit Spuren in aller Welt hinterlassen. Es gibt Arbeiten außer in europäischen Staaten auch in Nord- und Südamerika, Afrika, Asien und Australien. Weil sie seit vielen Jahren in Zülpich wohnt, ist es Marti Faber ein besonderes Anliegen, bei der Kunst in der Heimat mit ihrer Kreativität und mit ihrem unverwechselbaren Stil beizutragen.

Skulptur von Marti Faber und deren Entstehung in ihrer Werkstatt

Kunst und Natur

Es geht um die Auseinandersetzung von menschlicher Kreativität und Natur. Dass sich die Kultivierung des Urwüchsigen nicht allein auf die Pflanzenwelt beschränkt, beweist die Zülpicher Künstlerin Marti Faber in ihren Arbeiten. Hier schlägt sie die Brücke zwischen Natur und Kunst.

Aus dem groben Werkstoff Metall lässt Marti Faber filigrane Formen erblühen, mächtige Skulpturen aus Stahl öffnen ungewöhnliche Blickwinkel auf die Umgebung. Menschliches findet seinen Platz in der gestalteten Natur, Fantasie und Witz zaubern hier und da ein Lächeln hervor.

  • Über die Entstehung der Skulptur ÜBERFLUSS von Marti Faber in ihrer Werkstatt

    Die klare Formensprache der Skulpturen ist das Ergebnis eines aufwändigen Entwicklungsprozesses. Er beginnt bei Marti Faber mit der Beobachtung ihrer Mitmenschen -  in der näheren Umgebung ebenso wie in Eisenbahn oder Flugzeug. Vom kleinen Skizzenblock überträgt sie ihre Impressionen auf größere Formate. Dabei entstehen verschlungene Netzwerke aus Tausenden von Gesichtern und Profilen. Manche ähneln floralen Dekoren, andere wirken reliefartig in unerschöpflicher Mimik. Schritt für Schritt werden Form und Gestalt abstrahiert. Markante Züge heben sich deutlich voneinander ab.

    Wenn sie ihre Auswahl getroffen hat, baut Marti Faber Modelle aus Papier und Metall, zunächst im kleinen Format, später im Maßstab 1:1. In der Werkstatt werden die Stahlplatten mit einem von ihr programmierten Laser geschnitten. Von Hand glättet sie schließlich die Kanten. Es wirkt wie ein Streicheln des von ihr geschaffenen Objektes. Nur für den letzten Schritt das Schaffensprozesses entlässt Marti Faber die Werke aus ihrer Kontrolle: Sie gibt sie der Witterung preis, die mit Patina und Rost reizvolle Effekte auf die Oberflächen zaubert.

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