Vertriebene nach dem 2. Weltkrieg in der Nordeifel


„Hitlers letzte Opfer“ – so hat man die Vertriebenen genannt, die seit dem Einrücken der Roten Armee und erst recht nach deren militärischem Sieg ihre Heimat in den Gebieten östlich der Oder-Neiße-Linie und im Sudetenland verlassen mussten. Im Westen, so auch in der Nordeifel wurden sie undifferenziert als „Flüchtlinge“ bezeichnet. Ihr Weg hierhin, ihre Ankunft und ihre Integration in einer Region, deren Bevölkerung selbst unter den Folgen des Krieges (Hunger, Wohnungsnot, zerstörte Infrastruktur) extrem zu leiden hatte, sind Aspekte des Vortrags von Dr. Norbert Toporowsky.

Wie viele Menschen kamen? Welche Berufe hatten sie? Wo kamen sie her? Vor allem: Waren sie willkommen? Auch: Wie wirkte sich die große Zahl von Neuankömmlingen aus (in den Schulen, für die Kirchen, für die Siedlungsstruktur, für die Wirtschaft)? Und natürlich sollen auch exemplarisch einige Einzelschicksale angesprochen werden – Einzelschicksale von Menschen, die als Kinder die Vertreibung erlebt haben, deren Erlebnisse sich aber in ihrer Erinnerung so eingebrannt haben, dass sie diese noch heute nach fast 75 Jahren fast minutiös wiedergeben konnten.

Info

  • Ort & Uhrzeit

    Dienstag, 8. Oktober 2019 um 19:00 Uhr
    Ev. Gemeindezentrum (Am Wehr) in Gemünd

  • Eintritt

    Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Kontakt | Veranstalter

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