Explosionskatastrophe „Espagit"


Im Mai 1920 kam es in dem riesigen Rüstungsbetrieb „Espagit“ nahe Losheim-Kehr zu einer Explosionskatastrophe, bei der das Werk völlig zerstört wurde. Zurück blieb eine Industrieruine. In deren Kerngebiet war der Boden derart durch Chemikalien vergiftet, dass es selbst am Ende des 20. Jahrhunderts nicht möglich war, das Gift zu entfernen. Zudem hatten die Explosionen Zigtausende Granaten ohne Zünder in weitem Umkreis verstreut. Darunter befanden sich auch Granaten mit brisantem Inhalt: Die volkstümlich als „Giftgasgranaten“ bezeichneten Sprengkörper mit Kampfstoffen, darunter die besonders gefährlichen Füllungen mit Lost und Phosgen.

Hundert Jahre nach der verheerenden Umweltkatastrophe beschreibt F.A. Heinen die Geschichte des Werkes und der Produktion sowie die Sanierungsgeschichte bis zur Jahrtausendwende in einem Bildervortrag.

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