Sonderausstellung zum Rotmilan im Nationalpark-Zentrum Eifel


Wenn der elegante Rotmilan in großer Höhe seine Kreise über die Wald-Seen-Landschaft des Nationalparks Eifel zieht, ist er an seiner markanten Silhouette mit dem gegabelten Schwanz gut zu erkennen. Wer den faszinierenden Greifvogel besser kennen lernen möchte, hat dazu jetzt im Nationalpark-Zentrum Eifel die Gelegenheit: Unter dem Titel „Rotmilan – Land zum Leben“ ist innerhalb der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ ab sofort und noch bis Ende März eine Wanderausstellung der Deutschen Wildtier Stiftung zum Rotmilan zu sehen.

Gäste der „Wildnis(t)räume“ sind eingeladen, sich in der kleinen aber feinen Wanderausstellung über den Greifvogel zu informieren oder bei einer der regelmäßigen Führungen mit Nationalpark-Ranger mehr zu erfahren. Die einzelnen Ausstellungsmodule stellen Biologie und Lebensweise des Rotmilans vor, informieren über Konflikte mit der heutigen Landnutzung und stellen Lösungsansätze vor, wie beispielsweise das Projekt „Land zum Leben“, das eine Brücke zwischen Landnutzung und Naturschutz bildet.

Täglich um 14 Uhr finden Führungen durch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ statt. Eine Anmeldung ist dafür nicht erforderlich. Die kostenfreie Sonderausstellung ist in die Ausstellung „Wildnis(t)räume“ integriert und wird an folgenden fünf Sonntagen in der offenen Ranger-Führung mit besonderer Aufmerksamkeit thematisiert:

Sonntag, 9. Februar, 16. Februar, 8. März, 15. März und 22. März 2020.

Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen unter www.nationalparkzentrum-eifel.de oder Telefon 02444 91574-0.

Hintergrund

Der elegante Rotmilan kommt fast ausschließlich auf dem Europäischen Kontinent vor. Mehr als die Hälfte aller Rotmilan-Paare brüten in Deutschland. Seine Bestandsentwicklung in den letzten 20 Jahren gibt jedoch Grund zur Sorge, denn die Anzahl der Brutpaare hat bei uns seit den 1990er Jahren um etwa 20 Prozent abgenommen. Die Gründe dafür sind besonders in der veränderten Landschaft zu finden, die es den Tieren erschwert, ihre Beutetiere wie Mäuse zu fangen. Auch Störungen während der Brutzeit und Windenergieanlagen stellen für die Greifvögel eine Gefahr dar.

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