Ausstellung von Peter Dittberner im Rathaus Schleiden


Das Hauptwerk von Peter Dittberners Bilder sind Landschaften mit fast schon dreidimensionalen Strukturen. Die Herstellung ist zeitaufwändig ist, jede Strukturphase hat lange Trocknungszeiten. Teilweise sind gleichzeitig zwei oder mehr Bilder in Arbeit. Auch die abstrakten Bildkompositionen auf Beizbasis brauchen Zeit, bis der Künstler mit dem Ergebnis zufrieden ist. Für die Strukturen der Bilder kommen unterschiedlichste Materialien zum Einsatz: Acrylfarben, Spachtelmasse, Sand, Hölzer, Kaffeesatz, getrocknete Erde, Farbbeizen und vieles mehr.

Um auch unterwegs künstlerisch tätig sein zu können, hat Peter Dittberner die Kreidemalerei für sich entdeckt. So ist er nicht nur mit Skizzenblock unterwegs, sondern hat auf Reisen immer kleinere Leinwände dabei, auf denen er Landschaftsimpressionen einfangen kann.

Wichtig ist ihm nicht stehen zu bleiben, sich auch in der Bildsprache weiter zu entwickeln, auch im lebendigen Austausch mit anderen Künstlern.

Peter Dittberner: „Für mich ist die Natur mit ihrer Kraft und Ausdrucksstärke meine Quelle, aus der ich Ideen für meine Bilder schöpfe. Lebendige Strukturen mit plastischer Wirkung stehen dabei im Vordergrund. Auf dem Weg dahin, habe ich mit verschiedenen Maltechniken experimentiert. Doch erst die Begegnung mit den Wirkungsweisen verschiedener Materialien und der kombinierten Verarbeitung hat zu meinem jetzigen Stil geführt. Plastische Strukturen mit Sand, Spachtelmasse, Farben und dem teilweise freien Experimentieren sind für mich spannend und entspannend zugleich. Hier tauche ich ab in eine andere Welt, in die Natur und in meine Interpretation von Natur.“

Zur Person

Peter Dittberner

Peter Dittberner, Jahrgang 1952, in Norddeutschland aufgewachsen, hat schon früh seine kreative Ader entdeckt. Sich künstlerisch zu betätigen war zu diesem Zeitpunkt jedoch keine Option. Dennoch war von Anfang an klar, dass es beruflich mit „Kreativität, Visualität, selbst etwas zu erschaffen“ zu tun haben muss. Er entschied sich für ein Design-Studium in Berlin. In seinen langen Berufsjahren, seit 1982 dann selbständig als Designer in den Bereichen Messebau, Ladenbau, Display, hat er sich immer für Kunst interessiert, hat Ausstellungen, Galerien und Messen besucht und selbst Kunst erworben. Unterschwellig war immer wieder der Wunsch da, selbst künstlerisch tätig zu werden - aber die Zeit fehlte.

2014 kam der Wendepunkt. Bei Arbeiten auf Burg Hengebach in Heimbach war er vom Ambiente und dem dortigen Workshop-Angebot so fasziniert, dass er an einen 5-tägigen Malkurs bei der israelischen Künstlerin Ronith Greenberg teilgenommen hat. Dieses war die Initialzündung für die weitere nunmehr autodidaktische Beschäftigung mit der Malerei. Die vielfältigen Möglichkeiten hinsichtlich Material und Technik werden seither auch experimentell in jeder freien Minute ausgelotet.

  • Ausstellungsdauer & Öffnungszeiten

    Donnerstag, 23. Januar bis Freitag, 24. April 2020

    Geschlossen:
    öffnet am Montag um 07:45 Uhr
    Montag
    - Uhr
    Dienstag
    - Uhr
    Mittwoch
    - Uhr
    Donnerstag
    - Uhr
    - Uhr
    Freitag
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  • Ort & Routenplaner
  • Vernissage

    Die Ausstellung wird am Donnerstag, 23. Januar 2020 um 18:00 Uhr im Beisein von Bürgermeister Ingo Pfennings und dem Künstler Peter Dittberner eröffnet und wird musikalisch begleitet von Markus Lorse am Saxophon.

Ansprechpartner

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