Defibrillator bald am Sportlerheim Schöneseiffen


Der Sportverein Schöneseiffen 1950 e.V. installiert einen neuen Defibrillator am Sportlerheim in Schöneseiffen. Damit soll die Todesgefahr bei einem plötzlichem Herzstillstand eines Spielers, Trainers oder Zuschauers deutlich minimiert werden, da sofort reagiert werden kann. Eine zielführende Ersthilfeleistung ist somit gesichert, bis Rettungskräfte eintreffen. „Wir sind froh, nun mit einem Defibrillator ausgestattet zu sein und werden dafür sorgen, dass alle Trainer und Betreuer eine entsprechende Einweisung zur Handhabung erlangen werden. Trotz der Freude über diese Spende der Bürgerstiftung hoffen wir darauf, dass keine Situation eintreffen wird, bei der dieses Gerät eingesetzt werden muss“, so Ernst Hupp, 1. Vorsitzender des SV Schöneseiffens. 


Auszug aus Wikipedia: Ein Defibrillator, auch Schockgeber, oder im Fachjargon und als Handelsname Defi, ist ein medizinisches Gerät zur Defibrillation und unter Umständen zur Kardioversion. Es kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Fibrillation) oder ventrikuläre Tachykardien, Vorhofflimmern und Vorhofflattern beenden (Kardioversion). Bei 85 Prozent aller plötzlichen Herztode liegt anfangs ein Kammerflimmern vor. Ein Defibrillator kann diese elektrisch kreisende Erregung im Herzen durch gleichzeitige Stimulation von mindestens 70 Prozent aller Herzmuskelzellen unterbrechen. Dabei wird eine große Anzahl von Zellen gleichzeitig depolarisiert, was zur Folge hat, dass diese Zellen eine relativ lange Zeit (etwa 250 ms = Refraktärzeit der Zellen) nicht mehr erregbar sind. Der kreisenden Welle wird quasi der Weg abgeschnitten und das Herz befindet sich wieder in einem Zustand, in dem das natürliche Erregungsleitungssystem die Stimulation des Herzens wieder übernehmen kann. Entscheidend bei der Defibrillation ist der frühestmögliche Einsatz, da die durch das Kammerflimmern hervorgerufene Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff (Gehirnischämie) binnen kurzer Zeit zu massiven neurologischen Defiziten führen kann. Aus diesem Grund werden auch im öffentlichen Raum immer mehr automatisierte externe Defibrillatoren (AED) platziert.