Der Betrag wird zur Ausbildung von lokalen Bürgerwissenschaftlern verwendet, die dadurch in die Lage versetzt werden, Pflanzenarten über Handy-Apps oder mit bloßem Auge sicher zu erkennen oder mithilfe von botanischer Fachliteratur bestimmen zu können. Dazu bietet das Naturschutz-Bildungshaus verschiedene botanische Kurse an: angefangen bei Wiesenpflanzen und Kräutern, bei denen die zwölf bedeutendsten Pflanzenfamilien vorgestellt werden, über spezielle Kurse zu Bäumen und Sträuchern bis hin zu Moosen und Flechten und sogar Algen. Mit dieser Artenkenntnis lässt sich eine botanische Kartierung des Standorts Vogelsang erstellen, die bereits in einem ersten Ansatz begonnen wurde und sich über die folgenden Jahre kontinuierlich fortsetzen wird. Über 400 Arten von Blütenpflanzen wurden bereits in Vogelsang nachgewiesen, darunter Raritäten wie die Bienenragwurz, eine seltene Orchidee. In diese Zahl sind Moose, Flechten und Algen noch nicht eingeschlossen. Die erhobenen Daten werden zur weiteren Verwertung an die unteren Landschaftsbehörden weitergegeben.
© Bürgerstiftung Schleiden / Kerstin Wielspütz
© Bürgerstiftung Schleiden / Kerstin Wielspütz
© Bürgerstiftung Schleiden / Kerstin Wielspütz
