
Hauswirtschaftsunterricht in Zeiten von Fast Food und ungesunder Ernährung hat eine große Bedeutung, da es für Jugendliche immens wichtig ist, zu lernen, wie gesundes und leckeres Essen selbst zubereitet werden kann. Dass dabei der Spaß nicht zu kurz kommen sollte, damit eine hohe Motivation entsteht, auch selbst einmal zu Hause gut zu kochen, ist klar.
Hauswirtschaftslehrer Robin Fuchs und Achim Christen als Verantwortlicher für die Finanzen beim Förderverein der Städtischen Realschule Schleiden hatten schon lange mit einem Pizzaofen für den Hauswirtschaftsunterricht und für Schulveranstaltungen geliebäugelt. Der Antrag bei der Bürgerstiftung Schleiden hatte Erfolg und so kann die Städtische Realschule nun einen Pizzaofen in der Lehrküche in Betrieb nehmen.
Die Feuerprobe hatte der neue Ofen, der beweglich auf einem fahrbaren Tisch montiert ist, am Schnuppernachmittag in der Realschule. In der Hauswirtschafts-AG wurden Teig und Tomatensauce vorbereitet, an denen weiterhin zur Optimierung gefeilt wird. Auch das Mehl ist entscheidend für das Gelingen des heißen Gebäcks: „Da sind wir schon bei einer sehr guten Qualität angelangt“, meint Lehrer Robin Fuchs. Optimal ist, dass je nach Anlass und Aufstellort, der Pizzaofen mit Holz, Gas oder Strom betrieben werden kann. Das macht den Einsatz sehr flexibel – egal ob beim Hauswirtschaftsunterricht, bei Klassenfesten oder bei einem Schulfest.

Der Idee entsprechend, dass frisch zubereitet werden soll, wird der Teig vor Ort ausgerollt und belegt, so dass spezielle Wünsche der Besucher beim Belag berücksichtigt werden können. Dass der Ofen ein Gewinn für den Kochunterricht in der Schule ist, darüber sind sich alle einig. Noch off en ist die Frage nach dem Namen, unter dem die Schülerinnen und Schüler ihre Pizza anbieten wollen.
Ganz vorne im Rennen liegt ‚Cheesy Ruppenberg‘, aber auch andere Namen, wie z.B. ‚Ruppis Pizza Palace‘, ‚Ruppenberg Crust‘ oder ‚Ruppis Pizza Spot‘ sind weiterhin in der Diskussion. Über weitere Anregungen und ein Votum, welcher Name am besten ist, freuen sich Lehrer, Schülerinnen und Schüler der Realschule. Dann kann die Werbemaschinerie für den ‚Cheesy Ruppenberg‘ so richtig anlaufen.
