Erweiterung der Streuobstwiese unterstützt

Die Streuobstwiese auf dem alten Friedhofsgelände an der Städtischen Realschule Schleiden wurde um weitere drei Apfelbäume der Sorten „Alkmene“, „Jonagold“ und „Gala“ unter fachkundiger Anleitung von Gärtnermeister Gerd Geschwind erweitert.

v.l.n.r. Herr Rainer Bretz (Stellv. Schulleiter), Patrick Schöneborn (Stellv. Kuratoriumsvorsitzender der Bürgerstiftung Schleiden), Rolf Hörnchen (Kuratoriumsmitglied der Bürgerstiftung Schleiden), Ernst Jany (Stadtverordneter) und Norbert Niebes (Vorsitzender des Fördervereins der Städtischen Realschule Schleiden) kosteten das „Apfelbuffet“ der Klasse 7a

„Bereits im nächsten Jahr können hier Äpfel geerntet werden“, versprach Geschwind den Schülerinnen und Schülern.

Ermöglicht wurde die Pflanzaktion durch die Bürgerstiftung Schleiden, deren Kuratorium in seiner Sitzung am 22.09.2016 beschlossen hat, den Förderverein der Städtischen Realschule Schleiden bei der Erweiterung der Streuobstwiese durch drei Obstbäume und einer Sitzgelegenheit bis zu einem Betrag von 4.000,00 € zu unterstützen. „Damit leistet die Bürgerstiftung einen wichtigen Beitrag im Bereich der Bildung in Bezug auf Ernährung und Natur“, so der Marcel Wolter, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Schleiden.

Einige Zehntklässler sowie Mitglieder des Kuratoriums der Bürgerstiftung unterstützten die Pflanzaktion tatkräftig mit Spitzhacke, Spaten und Schaufel.

Die Klasse 7a hatte sich bereits im Vorfeld mit dem Thema „Apfel“ beschäftigt und neben Apfelmuffins und -brot auch ein „Vogelbuffet“ in der Schulküche gezaubert. Zahlreiche Apfelhälften gefüllt mit Sonnenblumenkernen schmücken nun die neu gepflanzten Bäume sowie den „Kaiser-Wilhelm“ Apfelbaum der Klasse 7a und dienen den heimischen Vögeln nun im Winter als Nahrungsquelle.

Initiiert wurde das Projekt bereits im vergangenen Jahr von Frau Brigitte Lottermoser für die Klassen 5 und 10, die gemeinsam in einer ersten Pflanzaktion 13 Obstbäume pflanzten. Gepflanzt wurden alte Obstbaumsorten mit den Namen „Kaiser Wilhelm“, „Rote Sternrenette“, „Schöne von Nordhausen“, „Mirabelle von Nancy“ oder „Gellerts Butterbirne“ - der älteren Generation werden diese Namen sicherlich noch geläufig sein.

Jetzt heißt es nur noch abwarten, ob die von Gärtnermeister Geschwind versprochenen Äpfel bereits im nächsten Jahr geerntet werden können.

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