Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Gemünd (ISEK)
Zum Integrierten Innenstadtkonzept Gemünd (ISEK) finden in den nächsten Monaten insgesamt fünf Workshops für interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Jugendliche statt - erster Termin am 18. März 2026 um 19:30 Uhr in der Grundschule Gemünd

Die Schleiden beabsichtigt, Ende 2026 einen Antrag auf Städtebauförderung für den Ortsteil Gemünd zu stellen. Ziel dabei ist, die Zukunftsfähigkeit von Gemünd nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei die Stärkung der Ortsmitte, die Schaffung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen, die Vermeidung von Abwanderung und Leerstand sowie die Wiedernutzung brachliegender Flächen. Darüber hinaus sollen Maßnahmen entwickelt werden, die zur Verbesserung sozialer Rahmenbedingungen beitragen.
Voraussetzung für die Förderung ist, ein integriertes, städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für Gemünd zu erstellen. Ein zentraler Bestandteil dieses Prozesses ist die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. „Die Erfahrungen, Ideen und Anregungen unserer Bürgerinnen und Bürger sind sehr wichtig, um gemeinsam tragfähige Perspektiven für die zukünftige Entwicklung des Ortsteils zu erarbeiten“, so Bürgermeister Ingo Pfennings. Er hoffe daher, dass sich möglichst viele am Prozess beteiligen. Zum einen, damit viele Ideen in das ISEK einfließen und zum anderen um eine breite Akzeptanz für die Entwicklung der Innenstadt Gemünd zu schaffen.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind daher herzlich zu einem Bürgerworkshop eingeladen. Dieser findet am 18. März 2026 um 19:30 Uhr in der Grundschule Gemünd statt. In den nächsten Monaten sind weitere Workshops geplant.
Übersicht über die Workshops
| 18. März | ab 19:30 Uhr | Bürgerworkshop | Grundschule Gemünd |
| 16. April | 17 - 18:30 Uhr | Bürgerworkshop (Online) |
| 28. April |
17 - 18:30 Uhr
| Jugendworkshop | Grundschule Gemünd |
| 30. April |
17 - 18:30 Uhr
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Bürgerworkshop (Online)
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| 09. Juni | 18 - 20 Uhr | Bürgerworkshop final | Grundschule Gemünd |
Hintergrund
Damit Städte neue Aufgaben und Herausforderungen besser bewältigen können, unterstützt der Bund die Entwicklung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen im Rahmen der Städtebauförderung. Zu diesem Zweck gewährt er den Ländern gemäß Artikel 104b des Grundgesetzes Finanzhilfen, die durch Mittel der Länder und Kommunen ergänzt werden.
Ziel der Städtebauförderung ist es, Innenstädte und Ortszentren in ihrer städtebaulichen Funktion zu stärken und dabei auch den Denkmalschutz zu berücksichtigen. Darüber hinaus sollen nachhaltige städtebauliche Strukturen in Gebieten geschaffen werden, die von erheblichen Funktionsverlusten betroffen sind, etwa durch Wohnungsleerstand oder brachliegende Flächen in Innenstädten, insbesondere ehemalige Industrie-, Konversions- und Bahnflächen. Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Umsetzung städtebaulicher Maßnahmen zur Behebung sozialer Missstände.
Zur Verwirklichung dieser Ziele hat der Bund verschiedene Förderprogramme aufgelegt. Dazu gehören das Programm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne“, das Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ sowie das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten“.
Informationen zum Förderprojekt: www.staedtebaufoerderung.info/DE/Startseite/startseite_node.html
