Auch in diesem Schuljahr nahmen lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums Schleiden (JSG) wieder am bundesweiten Vorlesewettbewerb teil. Der Vorlesewettbewerb der „Stiftung Buchkultur und Leseförderung“ hatte zu dem Wettbewerb aufgerufen, um die Schülerinnen und Schüler für das Lesen zu begeistern und den Umgang mit Literatur einmal ganz anders zu inszenieren: Lieblingsbücher zum Unterricht mitbringen, die beste Vorlesestelle aussuchen, mit Stimme und Betonung experimentieren – und gemeinsam die Welt der Geschichten erleben.
Jene Schülerinnen und Schüler, die nicht aktiv an dem Vorlesewettbewerb teilnahmen, erstellten einen Kriterienkatalog, nach dessen Gesichtspunkten die beste Schülerin/der beste Schüler gekürt werden sollte. Aus der Klasse 6a, die von Christina Keßel unterrichtet wird, ging Jana Heuer als Siegerin hervor, aus der Klasse 6b, in der Carsten Schlott als Deutschlehrer eingesetzt ist, Janna Papadopoulos. In einem großen Finale versammelten sich dann aufgeregt die Schülerinnen und Schüler beider Klassen im offenen Lernbereich, um die Schulsiegerin zu küren. Für die Endrunde hatte Carsten Schlott einen Text ausgesucht, der den beiden Kandidatinnen vorher nicht bekanntgegeben worden war. Nach einer Vorbereitungszeit von zehn Minuten traten die beiden Schülerinnen dann nacheinander vor ihre Zuhörerschaft.
Nach einer geheimen Wahl stand das Ergebnis dann fest: Schulsiegerin ist Janna Papadopoulos aus der 6b! Ab Februar wird es dann für Janna zu weiteren Vorlesewettbewerben auf Stadt- und Kreisebene gehen.
Auch, wenn es nur eine Siegerin gibt, so haben doch eigentlich beide sechsten Klassen einiges gewonnen: Einblicke in neue Bücherwelten, gemeinsame Einigung auf Bewertungsrichtlinien, faire Abstimmung im Klassenverband und natürlich die Freude am Wettbewerb.
Text und Fotos: Carsten Schlott, JSG Schleiden




