Versiegelte Böden durch Pflaster, Asphalt oder Beton sind ein wachsendes Problem: Regenwasser kann nicht versickern, Städte heizen sich stärker auf und Lebensräume für Pflanzen und Tiere verschwinden. Die Folgen sind oft unsichtbar – genauso wie die Alternativen. Deshalb gibt es jetzt den deutschlandweiten Wettbewerb „abpflastern“.
„Städte und Gemeinden treten gegeneinander an, um versiegelte Flächen zu entsiegeln und in Blühstreifen, Beete oder Grünflächen zu verwandeln. Jeder kann mitmachen – allein, in Gruppen, als Schule, Verein oder Kommune. Jeder Quadratmeter zählt“, sagt Andreas Glodowski, Klimaschutzbeauftragter beim Kreis Euskirchen. Der Wettbewerb geht 2026 in die zweite Runde und möchte Bürger, Vereine, Kommunen etc. dazu bewegen, in einem freundlichen Wettstreit möglichst viele Flächen zu entsiegeln und zu begrünen.
Der Wettbewerb startet zum Frühlingsbeginn am 21. März und läuft dann den ganzen Sommer/Herbst bis zum 31. Oktober.
Die Idee stammt aus den Niederlanden („Tegelwippen“), wo bereits Millionen Pflastersteine entfernt wurden. Auch in Deutschland soll „abpflastern“ das Stadtklima verbessern, Biodiversität fördern und das Risiko von Überschwemmungen reduzieren – und dabei das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Weitere Informationen gibt es hier: www.abpflastern.de
