Beim Thema Social Media und Gaming brauchen Kinder nicht nur Regeln, sondern auch Eltern, die ihre digitale Lebenswelt kennen und mit ihnen im Gespräch bleiben. Deshalb ist es wichtig, Väter einzubeziehen und gemeinsam zu überlegen, wie sie ihre Kinder online begleiten und unterstützen können. Hier bietet ein Vortrag des Kommunalen Integrationszentrums im Rahmen des Projekts „WeltVäter“ am 5. November in der Kreisverwaltung Euskirchen wertvollen Input. Eingeladen sind Väter und Kinder (ab 12 Jahren) mit und ohne Einwanderungsgeschichte.
Kinder und Jugendliche nutzen soziale Medien und digitale Spiele gern. Dabei begegnen sie neben unterhaltsamen und hilfreichen Inhalten auch Risiken: Sie können Gewaltvideos sehen, auf Falschinformationen stoßen oder mit gefährlichen Mutproben und problematischen Kontakten konfrontiert werden. Beim Gaming können außerdem Kostenfallen eine Rolle spielen.
Um ihre Kinder gut zu begleiten und zu schützen, sollten Eltern wissen, welche Angebote sie nutzen, wie diese funktionieren und welche Chancen und Gefahren damit verbunden sind. In Vortrag und Workshop von Melanie Houf geht es um:
- Social Media: Was Kinder dort wirklich erleben
- Gaming: Chancen, Risiken und Kostenfallen
- Gemeinsam handeln: Wie Vater und Kind sichere Regeln finden
Ort und Zeit: Kreisverwaltung Euskirchen (Jülicher Ring 32), Sitzungssaal 2 / Donnerstag, 5. November, 18 - 20 Uhr, Eintritt frei
Melanie Houf ist Präventionsreferentin im schulischen und psychosozialen Bereich. Früher arbeitete sie im Auftrag der Polizei mit Schulen, Fachkräften und Institutionen zusammen. Ihr Schwerpunkt liegt auf zeitgemäßer Medien- und Social-Media-Prävention, die sich an den tatsächlichen Herausforderungen junger Menschen orientiert. Das Mitbringen des eigenen Smartphones oder Tablets ist ausdrücklich erwünscht.
Informationen und Anmeldung:
E-Mail: roger.kath@kreis-euskirchen.de, Telefon: 02251 15-1346
oder
E-Mail: roland.kuhlen@kreis-euskirchen.de, Telefon: 0151 70018272
Das Projekt „WeltVäter“ für Väter mit Einwanderungsgeschichte wird finanziell gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
