Das Schleidener Rathaus ist weit mehr als ein Verwaltungsgebäude: Es ist ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird, wichtige Entscheidungen für das Gemeinwohl getroffen werden und Menschen gemeinsam die Zukunft der Stadt gestalten.
Das Gebäude auf dem Ruppenberg blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Ursprünglich als Landratsamt des ehemaligen Kreises Schleiden errichtet, hat es Kriegszeiten, politische Veränderungen und die kommunale Neugliederung erlebt. Seit 1972 ist es das Rathaus der Stadt Schleiden und damit ein zentraler Ort der kommunalen Selbstverwaltung.
Die Ausstellung und die begleitende Broschüre zeichnen auf insgesamt 21 Tafeln die Entwicklung des Hauses über mehr als ein Jahrhundert nach. Sie berichten von seinen Anfängen als Verwaltungssitz, von architektonischen Besonderheiten und baulichen Veränderungen sowie von den Menschen, die hier Verantwortung übernommen haben. Zugleich richtet sich der Blick auf die ehemaligen Rathäuser in Gemünd, Dreiborn, Harperscheid und Schleiden. Ihre Geschichte macht sichtbar, wie die heutige Stadt aus den Wurzeln ihrer Ortsteile entstanden ist.
Die Ausstellung lädt dazu ein, das Rathauses als Ort engagierter Verwaltungsarbeit, als Teil der Stadtgeschichte und als architektonisches Kleinod der Stadt neu zu entdecken.
