Zwischenlagerung von Erd- und Grünabfällen


Zwischenlagerung von Erd- und Grünabfall am ehemaligen Katharinenhof in Gemünd.

Aktuell werden auf dem Platz am ehemaligen Katharinenhof in Gemünd Erd- und Grünabfälle zwischengelagert.

Diese wurden in Gemünd aus den Uferbereichen sowie aus dem Sohlbereich des Gewässers entnommen. Das Material wurde infolge der Flut angelandet und führte zu Abflusshindernissen. Im Verlauf der Jahre hat sich die Einengung des Gewässers weiter verstärkt, zudem hat sich auf den Anlandungen Vegetation etabliert. Zur Beseitigung dieser Hindernisse wurde das Material nun aus dem Gewässer entnommen.

Da es nicht an anderer Stelle im Gewässer wieder eingebaut werden kann, ist vorgesehen, es einer Verwertung zuzuführen.

Dazu müssen die Abfälle jedoch zunächst einer Beprobung unterzogen werden. Die Analyse nimmt etwas Zeit in Anspruch, da die Proben chemisch untersucht werden müssen. Dabei werden einige Parameter zeitbezogen gemessen.

Da es sich um Gewässeraushub handelt, ist beim Transport auf Gewichtsbeschränkungen zu achten, da das Material ein höheres Gewicht aufweist als erdfeuchtes Bodenmaterial. Zudem sind die Transportwege aufgrund des möglichen Abtropfens des Materials möglichst kurz zu halten, um Straßenverunreinigungen zu vermeiden.

Der Platz am ehemaligen Katharinenhof bietet die Möglichkeit, das Material zentral zu lagern und dort zu beproben, da das Material vor Ort abtrocknen kann. Um den vorhandenen Untergrund vor einer Vermischung mit dem gelagerten Material zu schützen, wurde als Unterlage ein Geotextil ausgelegt.

In der nächsten Woche werden die  Analyseergebnisse der Beprobung voraussichtlich vorliegen. Im Anschluss daran wird eine geeignete Deponie ausgewählt, wo das die Abfälle angeliefert werden können.

Aktuell wird damit gerechnet, dass in etwa vier Wochen mit der Abfuhr begonnen werden kann.