Kunst- und Fotoausstellungen im Rathaus Schleiden

Kunst- und Fotoausstellungen im Schleidener Rathaus

Kunst- und Fotoausstellungen im Rathaus

Der gesteuerte Zufall

Die Doppelausstellung von Ursula Janda und Joachim Mahlberg ist noch bis zum 29. Dezember im Schleidener Rathaus zu sehen.

„Der gesteuerte Zufall“ heißt die neue Doppelausstellung der Künstlerin Ursula Janda und dem Künstler Joachim Mahlberg. Der Titel beschreibt die Entstehung eines Kunstwerkes. Ein Werk beginnt mit einer Vorstellung und während des Gestaltungsprozesses entstehen neue zufällige Ideen, die das Kunstobjekt beeinflussen.

Gemälde von Ursula Janda.

Seit 1996 präsentiert die Malerin Ursula Janda ihre Bilder in Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen. Ihre Schwerpunkte liegen stets in der experimentellen sowie freien Malerei. Der experimentelle Prozess führt zu nicht wiederholbaren Ergebnissen mit oft expressionistischen Zügen. Ihre bevorzugte Maltechnik ist eine Mixed media und Mischtechnik.







Kunstwerk von Joachim Mahlberg.

Joachim Mahlberg machte damals eine Lehre als Möbelschreiner, durch welche seine Affinität zu Holz sehr groß ist. Seine Arbeiten zeigen meist ein Spiel mit natürlichen Formen und Farben. Dabei entstehen nicht nur Bilder, sondern auch Skulpturen und Bildhauerarbeiten.

Zwischen Krieg und Religion

Vernissage am 5. Januar 2023 um 19 Uhr im Schleidener Rathaus – alle Kunstfreunde sind herzlich eingeladen!


Franz Kruse zeigt im Schleidener Rathaus von Januar bis April einen Zyklus aus seinem Lebenswerk in vier Themenblöcken

Franz Kruse

Werke aus 55 Jahren Kunstschaffen zeigt der Floisdorfer Maler und Gestalter Franz Kruse (80) in einer Ausstellung von Januar bis Ende April in der Schleidener Stadtverwaltung. Bürgermeister Ingo Pfennings will den Querschnitt aus Kruses Lebenswerk am Donnerstag. 5. Januar, um 19 Uhr eröffnen.

„Das eigens für die Schleidener Ausstellung geschaffene Titelbild drückt in farblich prägnanter Weise und mit zerstörten Stadt-Silhouetten doch Hoffnung auf eine fröhlichere Welt aus“, schreibt der Künstler mit Atelier am Mechernicher Eifelstadion, der auch Kurator der Galerie im Mechernicher Rathaus ist.



Verneigung vor Schönheit des Körpers

Die Schleidener Bilderhängung erfolgt in vier Themenblöcken:  Krieg, Religion, Städte und Landschaften. Kruse zeigt außerdem seine berühmten Tulpenbilder, an denen er seit über 35 Jahren arbeitet und die Rezensenten seines Schaffens unter dem Oberbegriff „Tulpismus“ zusammenfassen. Seine Blumendarstellung gelten als Verneigung des Malers vor der Schönheit des weiblichen Körpers, sie sind mal impressionistisch, mal kubistisch, surrealistisch oder abstrahiert.

Bei den in der Schleidener Stadtverwaltung gezeigten Städtedarstellungen handelt es sich um Szenen aus Venedig, Palma de Mallorca, Florenz, Hamburg und vor allem aus Kruses Lieblingsstadt Köln, aus der auch typische Figuren des Hänneschen-Theaters zeigt. In einem religiösen Zyklus befasst sich der Floisdorfer mit dem Zustand der Weltordnung und der Haltung der Menschen von heute zur Religion.

pp/Agentur ProfiPress


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